IS-Terroranschlag mit Messer geplant
Bundesanwaltschaft klagt 18-Jährigen an

Die Bundesanwaltschaft erhob am Dienstag Anklage gegen einen 18-Jährigen: Er soll einen Terroranschlag vorbereitet haben.
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Die Bundesanwaltschaft um Stefan Blätter erhebt Anklage gegen einen 18-Jährigen.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 18-Jähriger aus Aargau plante 2025 Messerangriff für den IS
  • Er beschaffte Anleitungen, Messer und verbreitete IS-Propaganda
  • Im Dezember 2025 aus U-Haft entlassen, Prozess vor Bundesstrafgericht
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

Der 18-Jährige mit Wohnsitz im Kanton Aargau soll geplant haben, mit einem Messer einen Anschlag im Namen der in der Schweiz verbotenen terroristischen Organisation «Islamischer Staat» (IS) durchzuführen, heisst es weiter. Dazu soll er entsprechende Vorbereitungen getroffen haben.

Schon im Juni 2025 hatte das Bundesamt für Polizei Strafanzeige erstattet und den 18-Jährigen festnehmen können. Nun wirft die Bundesanwaltschaft ihm vor, einen Terroranschlag im Namen des IS geplant zu haben. «Im weiteren Verlauf soll sich der Plan auf einen Messerangriff auf willkürlich ausgewählte Opfer konkretisiert haben», heisst es in der Medienmitteilung.

Aus U-Haft entlassen

Der Beschuldigte habe sich unter anderem Anleitungen beschafft, «vernetzte sich gezielt mit Gleichgesinnten, machte sich über die religiöse Rechtfertigung eines solchen Anschlags kundig und bestellte im Internet ein tatgeeignetes Messer». Dafür soll ihn der IS mit Geld und bei der Verbreitung von Propaganda-Videos unterstützt haben.

Brisant: Der Beschuldigte ist wieder auf freiem Fuss. Anfangs Dezember 2025 habe man ihn aus der Untersuchungshaft entlassen, schreibt die Bundesanwaltschaft. «Die Entlassung erfolgte, weil die Haftgründe nicht mehr gegeben waren.»

Nun entscheidet das Bundesstrafgericht.

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