Rekurs eingelegt
Stadtzürcher FDP geht gegen Spende an Palästinenserhilfswerk vor

Für die Stadtzürcher FDP ist eine mögliche Spende der Stadt Zürich an das umstrittene Uno-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (Unrwa) verfassungswidrig. Sie hat deswegen Rekurs beim Bezirksrat eingelegt.
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epa11468090 A view of destruction following an Israeli air strike in Al Nuseirat refugee camp, central Gaza Strip, 09 July 2024. More than 16 Palestinians have been killed following Israeli air strikes in Al Nuseirat refugee camp on 09 July, according to the Palestinian Ministry of Health. The Israeli military stated that its troops are continuing 'operational activity' throughout the Gaza Strip. More than 38,000 Palestinians and over 1,455 Israelis have been killed, according to the Palestinian Health Ministry and the IDF, since Hamas militants launched an attack against Israel from the Gaza Strip on 07 October 2023, and the Israeli operations in Gaza and the West Bank which followed it. EPA/MOHAMMED SABER
Foto: MOHAMMED SABER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

FDP-Fraktionspräsident Michael Schmid bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht der «NZZ» vom Sonntag.

Man sei überzeugt, dass eine solche Spende eine Einmischung der Stadt in die Aussenpolitik des Bundes und damit verfassungswidrig sei, begründete Schmid diesen Schritt. Zwar könne der Stadtrat humanitäre Hilfe leisten, aber nicht an die Unrwa als Ersatz für die gestrichenen Bundesgelder.

Das Zürcher Gemeindeparlament hatte im Juli ein Postulat von SP, Grünen und AL an den Stadtrat überwiesen. Demnach soll die Stadt Zürich Spendengelder ersetzen, die der Bund nicht mehr leisten will. Er will diese von 20 auf zehn Millionen Franken kürzen.

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