Es ist ein verdammt schwieriger Job: Verteidigungsminister Martin Pfister (61) hat Anfang April von seiner Vorgängerin Viola Amherd (62) ein Departement voller Baustellen übernommen. Er muss Skandale aufarbeiten, muss einen neuen Geheimdienstchef finden, den Chefposten bei der Armee neu besetzen und ganz dringend sollte er Milliarden an Franken beschaffen, um die darbende Armee wieder aufzurüsten.
Nun will der neue Verteidigungsminister offenbar schnell vorwärtsmachen: Der Zuger Mitte-Politiker wartete nicht die übliche 100-Tage-Frist ab, bevor er mit seinen Ideen und Plänen an die Öffentlichkeit trat. «Angesichts der angespannten sicherheitspolitischen Lage ist es erforderlich, rasch Schwerpunkte zu definieren», sagte Pfister am Montag, als er auf dem Waffenplatz Bure JU vor die Medien trat. Und tatsächlich hat Pfister geliefert. Gleich mehrfach kündigte er neue Schwerpunkte an.