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Marianne Jenni zur Situation:«Wir verstehen die Frustration»

EDA gibt Update
«Einige Schweizer» konnten ausreisen

Kurzfristig lud das Aussendepartement am Dienstagabend zu einer Medienkonferenz zur Situation der Schweizer im Nahen Osten. Blick berichtete live.
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Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion im EDA, informiert über die Situation im Nahen Osten.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Über 4000 Schweizer Touristen im Nahen Osten gestrandet, EDA informiert heute.
  • Schweiz organisiert keine Rückholaktion, verweist auf Linienflüge bei Verfügbarkeit.
  • Deutsche Regierung startet Rückholflüge für Kinder, Kranke und Schwangere morgen.

Noch immer sitzen rund 4800 Schweizer Touristen zurzeit im Nahen Osten fest. Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion im Aussendepartement, sagte aber am Dienstag, dass «einige Dutzend» aus Abu Dhabi ausreisen könnten – mit kommerziellen Flügen. Die Schweiz arbeite zwar unter Hochdruck an einer Lösung und sei auch mit Fluggesellschaften im Gespräch. Aber: «Das geht nicht von einer Stunde auf die andere.»

Das Problem: Um Rückflüge zu organisieren, braucht es Slots und Bewilligungen für die Flugzeuge. Und noch immer wird von Reisen abgeraten.

«Es gab bisher noch keine Evakuationsflüge von anderen Ländern»

Deutschland will derweil morgen Mittwoch eine Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere starten. Ein erster Flug sei nach Maskat geplant, der Hauptstadt des Oman, kündigte Aussenminister Johann Wadephul (63) an. Die Schweiz sei Teil einer internationalen Arbeitsgruppe, sagte derweil Jenni. Da gebe es einen regelmässigen Austausch. «Es gab bisher noch keine Evakuationsflüge von anderen Ländern.» Alle, die ausreisen konnten, seien mit kommerziellen Flügen geflogen. Die gestrandeten Reisenden werden aufgefordert, in erster Linie den lokalen Behörden zu folgen. Betroffene Touristen können sich auch an die Schweizer Vertretungen vor Ort wenden.

Einige Fluggesellschaften haben gemäss einer Medienmitteilung des EDA den kommerziellen Luftverkehr in sehr eingeschränktem Umfang am Dienstag wieder aufgenommen. Die Airlines würden die Passagiere, die auf den entsprechenden Flügen gebucht sind, direkt über Wiederaufnahmen, Umbuchungsoptionen oder Anpassungen informieren.

Die Fluggesellschaft Swiss hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie ihre Flüge nach Dubai bis und mit 6. März annuliere. Für die Destination gilt dies bis frühestens 8. März.

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