Sie will etwas Neues machen
Sanija Ameti verabschiedet sich aus Zürcher Gemeinderat

Zu den Wahlen im März für den Gemeinderat Zürich tritt Sanija Ameti nicht als Kandidatin an. 2024 geriet sie wegen umstrittenen Fotos auf Instagram in die Kritik. Sie möchte gerne etwas Neues anpacken.
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Früher sass Sanija Ameti noch für die GLP im Gemeinderat.
Foto: KEYSTONE/Peter Klaunzer

Darum gehts

  • Sanija Ameti verlässt Gemeinderat nach erfüllenden vier Jahren in Zürich
  • Instagram-Foto zeigt Schüsse auf Jesus-Bild, löst Glaubensstreit aus
  • 2024: Rund 20 Schüsse mit Luftpistole, Anklage wegen Glaubensstörung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

«Die Tätigkeit im Stadtparlament war von einer unglaublich erfüllenden und lehrreichen Zeit geprägt», sagte Sanija Ameti auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Nach vier Jahren sei für sie der Raum, im Gemeinderat Neues zu erlernen, begrenzt. Die 33-Jährige will in ihrem Leben aber noch vieles lernen.

Die Juristin wurde 2022 auf der Liste der GLP in den Zürcher Gemeinderat gewählt und ist Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.

Umstrittenes Foto

2024 geriet sie wegen Fotos, die sie auf Instagram geteilt hatte in die Medien. In diesen sah man, wie sie mit einer Luftpistole rund zwanzig Mal auf ein Bild von Jesus und Maria schiesst. Diese teilte sie mit dem Kommentar «abschalten».

Daraufhin wurde sie von der Staatsanwaltschaft wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt und trat aus der GLP aus. Am 28. Januar muss sie sich deswegen vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.

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