Darum gehts
- Ab 2. November 2026 ist die biometrische ID erhältlich
- Die neue Karte soll Reisen in die EU weiter sichern
- Heutige IDs bleiben bis zum Ablauf gültig
Die Schweizer ID erhält ein Update. Die neue biometrische Identitätskarte ist mit einem Chip ausgestattet, der ein Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücke enthält. Mit dieser Neuerung wird die Schweizer Identitätskarte stärker vor Manipulationen und Fälschungen geschützt, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Die Gebühr für die biometrische Identitätskarte bleibt gleich wie bei der heutigen Identitätskarte ohne Chip.
Warum gibt es diese Neuerung?
Der Schritt erfolgt im Hinblick auf das Reisen in die Europäische Union. Die EU-Länder stellen seit 2021 ausschliesslich biometrische Ausweise aus. Die neue Schweizer Identitätskarte mit Chip soll Schweizerinnen und Schweizer das Reisen in der EU weiterhin ermöglichen. Aktuelle – nicht biometrische – Identitätskarten bleiben jedoch bis zu ihrem Ablaufdatum gültig, so das Fedpol.
Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl: Für Auslandsreisen empfiehlt das Fedpol die biometrische Karte. Wer sich hingegen ausschliesslich physisch in der Schweiz ausweisen möchte, kann weiterhin die ID ohne Chip nutzen. Heisst: Ob die bisherige Identitätskarte ohne Chip bei der Gemeinde beantragt werden kann oder beim Kanton bestellt werden muss, diese Entscheidung liegt bei den Kantonen.
Ist das jetzt diese E-ID?
Nein! Das Fedpol unterstreicht in seiner Meldung, dass es sich bei der biometrischen Identitätskarte nicht um die E-ID handelt, welche das Stimmvolk im September 2025 angenommen hat. Anders als bei der E-ID handelt es sich bei der biometrischen Identitätskarte um ein physisches Reise- und Ausweisdokument. Die E-ID hingegen ist ein elektronischer Identitätsnachweis, welcher einzig dazu dient sich in der digitalen Welt ausweisen zu können.