Eidgenössische Wahlen 2027
Lisa Mazzone will ihren verlorenen Sitz im Parlament zurückgewinnen

Die Präsidentin der Grünen kündigt in einem Interview an, dass sie bei den nächsten Wahlen für den Nationalrat und den Ständerat kandidieren wird.
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Lisa Mazzone ist seit 2024 Präsidentin der Grünen.
Foto: keystone-sda.ch
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Yannick WeberNewsdesk

Sie ist die einzige Präsidentin einer grossen Schweizer Partei, die nicht im Parlament sitzt. Und sie will, dass sich das ändert. Die Präsidentin der Grünen, die Genferin Lisa Mazzone (38), hat am Montag in den Tamedia-Zeitungen angekündigt, dass sie bei den eidgenössischen Wahlen 2027 kandidieren wird. Sie möchte auf der Liste ihrer Partei sowohl für den Nationalrat als auch für den Ständerat antreten.

Vor allem den Ständeratssitz will sie zurückholen. Derzeit besetzen Carlo Sommaruga (67) von der SP und Mauro Poggia (67) von der MCG (SVP-Fraktion) die beiden Sitze. «Heute ist die Hälfte der Genfer Bevölkerung nicht vertreten, nämlich die Frauen», sagt sie im Interview.

Mazzone nicht gewählt, aber vor Amaudruz

Die Genferin ist seit 2024 Präsidentin der Grünen, ein Amt, das sie kurz nach ihrer Wahlniederlage 2023 übernommen hat. Zunächst sass sie von 2015 bis 2019 im Nationalrat, danach von 2019 bis 2023 im Ständerat. Bei den eidgenössischen Wahlen 2023 verlor sie ihren Sitz. Ihr Ständeratskollege Carlo Sommaruga wurde wiedergewählt, doch Mauro Poggia (MCG) lag vor ihr und verhinderte damit die Wiederwahl von Lisa Mazzone.

Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse ist bemerkenswert, dass Lisa Mazzone bei dieser Wahl dennoch besser abschnitt als Céline Amaudruz (47) von der SVP, die heutige Bundesratskandidatin. Diese landete im zweiten Wahlgang mit 5000 Stimmen Rückstand auf Lisa Mazzone auf Platz 4. Céline Amaudruz kandidierte damals jedoch auch für den Nationalrat, wo sie einen Sitz holte.

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