Wegen Wildpinklern
Jetzt sperrt St. Gallen nachts das Heidengässlein

Wegen nächtlicher Verunreinigungen sperrt St. Gallen das Heidengässlein zwischen Schwert- und Katharinengasse künftig von 21 bis 5 Uhr mit Metalltoren. Dafür bezahlen werden die Anwohnerinnen und Anwohner.
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Das Heidengässlein in St. Gallen wird neu nachts gesperrt.
Foto: Lucien Fluri

Darum gehts

  • St. Gallen sperrt das Heidengässlein von 21 bis 5 Uhr
  • Grund sind Verunreinigungen und Vandalismus durch Wildpinkler
  • Anwohnende zahlen; Berechtigte behalten Zugang
Weisses Viereck
Tobias BruggmannRedaktor Politik

Den Anwohnern in der Nähe des Heidengässleins in St. Gallen stinkts. Grund sind die Wildpinkler, die offenbar nicht nur während der Olma ihr Unwesen treiben. Jetzt will die Stadt das Heidengässlein sperren. «Aufgrund von Verunreinigungen und Vandalismus während der Nacht wird das Heidengässlein (Verbindung Schwertgasse – Katharinengasse) durch zwei feuerverzinkte Gittertore aus Metall gesperrt», heisst es auf der Website der Stadt. Zuerst hatte das «Tagblatt» darüber berichtet.

Mittels einer Zeitschaltuhr werden die beiden Tore von 21 bis 5 Uhr in der Früh geschlossen. Eigentümer und Mieter sowie Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sollen weiterhin Zugang haben.

Anwohner zahlen Tore selbst

Bezahlt wird die temporäre Schliessung von den Anwohnerinnen und Anwohnern, wie die Stadt auf Blick-Anfrage sagt. Genaue Zahlen nennt sie keine. Die Massnahme habe sich beim benachbarten Hexengässlein aber bewährt.

«Beide Gässlein befinden sich laut Stadtpolizei in einer vom Ausgehverkehr geprägten Zone», so ein Sprecher. In anderen Stadtgebieten trete die Problematik seltener und weniger regelmässig auf. Bei wiederholten Meldungen oder Grossveranstaltungen führe die Stadtpolizei gezielte Kontrollen durch.

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