Nichts verpassen:Blick-Livestream

Medienkonferenz live
So wollen die Ständeräte die UBS regulieren

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) erklärt, wie sie die UBS regulieren will. Setzt sich Finanzministerin Keller-Sutter durch oder doch eine mildere Variante? Blick berichtet live.
Kommentieren
1/5
Finanzministerin Karin Keller-Sutter (62) will die UBS stärker regulieren.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bundesrat verlangt von UBS 23 Milliarden Franken mehr Eigenkapital ab 2026
  • UBS-CEO Ermotti warnt vor Wettbewerbsnachteilen durch strengere Kapitalvorgaben
  • Aktuell 60 Prozent Eigenkapitalquote bei Auslandstöchtern, künftig bis zu 100 Prozent
Simone_Steiner_Redaktorin Politik_Blick_2-Bearbeitet.jpg
Simone SteinerBundeshausredaktorin
vor 13 Minuten

Pressekonferenz verzögert sich

Erst 17.15 Uhr, dann 18.15 Uhr – jetzt 18.45 Uhr. Die Pressekonferenz verzögert sich – ist man letzte Details am Klären?

16:59 Uhr

Showdown zur Lex UBS

Um 18.15 Uhr äussert sie die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) erstmals dazu, wie sie in Zukunft die UBS regulieren will. Der Entscheid wurde schon zwei Mal vertagt und wird mit Spannung erwartet. Blick berichtet live.

Ende des Livetickers


Nach dem Untergang der Credit Suisse 2023 waren sich alle einig: Ein solches Debakel darf sich nicht noch einmal wiederholen. Politiker von links bis rechts forderten – wie bereits nach 2008 – eine strengere Bankenregulierung und insbesondere höhere Eigenkapital-Vorgaben.

Nun will der Bundesrat mit einem Massnahmenpaket verhindern, dass es zu einer erneuten Banken-Schieflage kommt. Finanzministerin Karin Keller Sutter (62) fordert von der UBS, künftig 23 Milliarden Franken mehr Eigenkapital zu halten. Bei den Auslandstöchtern fordert der Bundesrat eine Quote von 100 Prozent. Heute liegt diese bei 60 Prozent.

UBS-CEO Sergio Ermotti (66) kämpft mit Vehemenz gegen die neue Regulierung. Er befürchtet eine geringere Wettbewerbsfähigkeit der Bank sowie Einbussen bei der Rendite und Dividenden.

Ab 18.45 Uhr informiert die Ständeratskommission

Laut Insidern liegen mehrere für UBS vorteilhaftere Vorschläge auf dem Tisch. Die besten Chancen hat wohl ein Antrag, demzufolge die UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften mit 50 Prozent des harten Kernkapitals unterlegen müsste. In diesem Fall müsste die UBS zusätzliches Kernkapital beschaffen. Andere Vorschläge sehen Quoten von 75 oder 80 Prozent vor. ⁠

Um 18.15 Uhr will sich die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) zu ihrem Entscheid äussern. Dieser wird mit Spannung erwartet, denn er wurde bereits zwei Mal verschoben. Der Entscheid wird eine erste wichtige Stossrichtung vorgeben. Im September wird der Gesetzesentwurf im Ständerat und danach im Nationalrat besprochen. Die endgültigen Kapitalregeln wird frühestens Ende 2026 erwartet.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen