Va parmelin Rücktritt Inti
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Guy Parmelin plant Zukunft:«Will jetzt mit meiner Frau Ausflüge machen»

Bundesrat als Modeikone
Parmelin nimmt den Fischerhut

Guy Parmelin tritt in den Ruhestand. Der Waadtländer Bundesrat wird nicht zuletzt wegen seiner Kopfbedeckungen und als Mode-Hipster in Erinnerung bleiben. Hier sind die Highlights aus Parmelins Kleiderschrank.
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Guy Parmelin setzte immer wieder modische Ausrufezeichen.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Guy Parmelin tritt nach elf Jahren als Bundesrat zurück
  • In Erinnerung bleiben auch seine Hüte und Outfits
  • Rote Dächlikappe, Fischerhut und Shorts sorgten für Aufsehen
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Janic Urech

Nach elf Jahren im Bundesrat tritt der Waadtländer SVP-Bundesrat Guy Parmelin (66) zurück. In seiner Amtszeit landete er nicht nur wegen seiner wichtigen Dossiers in den Medien. Manchmal ging es auch nur um seinen Kleidungsstil.

Der Seitenhieb gegen Trump

Für viel Aufsehen sorgte Parmelin, als er mit einer roten Dächlikappe die Schweizer Fussball-Nati an der WM in den USA unterstützte. Statt eines Schweizerkreuzes setzte Parmelin mit seinem Motiv auf amerikanisches Kulturgut: «Switzerland – Great since 1291». Der Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trump (80) wurde nicht nur in der Schweiz abgefeiert. Der Hut wurde zum Kassenschlager.

Mit einem Käppi sorgte Guy Parmelin bei seinem WM-Besuch für Aufsehen.
Foto: Toto Marti

Kurz darauf doppelte Parmelins Tessiner Amtskollege Ignazio Cassis nach. Auf dem Käppli von Cassis stand, dass die Schweiz noch ein bisschen grossartiger wurde, seit dessen Heimatkanton mit dabei ist: «Switzerland – even greater since 1803». Das Tessin schloss sich 1803 der Eidgenossenschaft an.

Ignazio Cassis doppelte gleich nach.
Foto: Peter Klaunzer

Fischerhüetli zum Ersten

Beim Bundesratsreisli 2023 sorgten auf einem Steg in Schwarzsee gleich mehrere bundesrätliche Kopfbedeckungen für Aufsehen. Viola Amherd posierte mit Strohhut, Alain Berset mit seinem klassischen Borsalino und Parmelin eben mit seinem Fischerhut.

Albert Rösti, Karin Keller-Sutter, Elisabeth Baume-Schneider, Viola Amherd, Bundeskanzler Walter Thurnherr, Guy Parmelin, Ignazio Cassis und Alain Berset (v. l.) auf der traditionellen Bundesratsreise 2023.
Foto: twitter / André Simonazzi

Da die sogenannten «Bucket Hats» in dieser Zeit wieder in Mode kamen, wurde er vom «Tages-Anzeiger» zum Bundesrats-Hipster erkoren. Ob Parmelin sich absichtlich am Trend orientierte, bleibt offen. Seine anderweitige Kleider- und Accessoire-Wahl (Stichwort: Nateltäschli) deutet eher darauf hin, dass er lieber selbst Trends setzt – mit Utensilien, die aus der Zeit gefallen sind.

Fischerhüetli zum Zweiten

Nachdem sein Fischerhut 2023 Kultstatus erlangt hatte, setzte Parmelin das Accessoire dieses Jahr erneut in Szene. Als der Bundesrat auf der Bundesratsreise mit kleinen Booten über die Rhone fuhr, wurde das ganze Gremium mit Camouflage-Aufklärerhüten der Armee ausgerüstet. Nicht so Parmelin. Er hatte den militärischen Sonnenschutz nicht nötig. Sein Fischerhut war längst fest auf seinem Kopf montiert.

Auch bei einer Schifffahrt sorgte die Kopfbedeckung für Aufsehen.
Foto: Screenshot

Beige auf Beige

Nicht nur mit seinen Kopfbedeckungen sorgte Parmelins Modegeschmack für Aufsehen. Bei der diesjährigen Bundesratsreise in seinem Heimatkanton entschied er sich für die Farbkombination Beige auf Beige und ein ausgesprochen … gewagtes Hemd. Auch dieses führte zu einer Berichterstattung im «Tages-Anzeiger».

Auch seine Hemdwahl fiel auf.
Foto: ANTHONY ANEX

Der Kurzhosen-Bundesrat

Schon zu Beginn seiner Amtszeit als Bundesrat leistete er sich einen modischen Ausrutscher. Bei seiner ersten Bundesratsreise nahm Parmelin den Dresscode Casual wörtlich – zu wörtlich, mögen manche sagen. Der damalige Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (74) führte seine Kollegen ins Berner Oberland. Bei den sommerlichen Temperaturen entschied sich Parmelin für kurze Hosen und weisse Turnschuhe. «Guy Parmelin könnte glatt als amerikanischer Tourist durchgehen», kommentierte die «Schweizer Illustrierte» damals.

«Guy Parmelin könnte glatt als amerikanischer Tourist durchgehen», kommentierte die «Schweizer Illustrierte».
Foto: Lukas Lehmann

Dass Parmelin immer wieder mit etwas lustigen Outfits aufkreuzte, beweist vor allem eines: seinen Humor. Nun nimmt er nach elf Jahren in der Regierung den Hut und geht in den Ruhestand. Das modische Erlebnis Parmelin wird dem Bundesrat fehlen.

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