Gibt es jetzt Bewegung?
Trump-Unterhändler lobt die Schweiz im Zollstreit

Darf die Schweiz im Zollstreit mit den USA auf etwas Rückenwind hoffen? Donald Trumps Handelsbeauftragter Jamieson Greer zeigt sich mit den Gesprächen zufrieden und lobt die Entwicklung der Handelsbeziehungen.
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Äussert sich positiv zur Schweiz: Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Handelsbeauftragter lobt Schweiz im Zollstreit, nennt Verhandlungen «positiv»
  • USA erzielen Handelsüberschuss mit Schweiz in letzten sechs bis sieben Monaten
  • US-Übergangszölle laufen am 24. Juli aus, Verhandlungen entscheidend
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Sven AltermattCo-Ressortleiter Politik

Im Zollstreit mit den USA erhält die Schweiz etwas Rückenwind aus den USA. Der amerikanische Handelsbeauftragte Jamieson Greer (45) äusserte sich in einem Interview mit Bloomberg Television ungewöhnlich positiv über die laufenden Verhandlungen. «Die Schweizer machen viele der Dinge richtig, die sie tun müssen, um mit den USA klarzukommen», sagte Greer. Zwar könne er «nichts garantieren», doch die Richtung «ist positiv». Darüber berichtete zuerst die «NZZ».

Der Spitzenmann von US-Präsident Donald Trump (80) verwies zudem auf das Handelsdefizit, das Washington zuletzt stark beschäftigt hatte. In den vergangenen sechs bis sieben Monaten hätten die USA im Warenhandel mit der Schweiz einen Überschuss erzielt. Das sei «eine wirklich positive Entwicklung». Zudem hob er laut Bloomberg Investitionen Schweizer Unternehmen in den USA hervor: «Sie kommen hierher.»

Die Aussagen dürfte man in Bern als positives Signal werten, wenige Tage vor dem 24. Juli. Dann laufen die befristeten US-Übergangszölle aus; die Verhandlungen über eine definitive Lösung gehen in die entscheidende Phase. Zuletzt hatte sich auch die zuständige Schweizer Staatssekretärin Helene Budliger (61) positiv geäussert.

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