Geht sie das Risiko ein?
SVP-Rickli liebäugelt mit Ständerats-Kandidatur

Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli prüft eine Kandidatur für den Ständerat. Damit könnte sie ein grosses Risiko eingehen.
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Steigt Natalie Rickli in den Ständeratswahlkampf ein?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Natalie Rickli prüft Ständeratskandidatur für Zürich.
  • Scheitert sie, verliert sie ihren Regierungsratssitz, SVP riskiert wichtige Posten.
  • 49-jährige Gesundheitsdirektorin führte Zürich durch Pandemie, Nationalrätin 2007–2019.
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

Nachdem Daniel Jositsch (61) aus der SP ausgetreten ist und gleichzeitig verkündet hat, als Parteiloser zu kandidieren, nimmt das Kandidatenkarussell für den Ständeratssitz weiter Fahrt auf.

Die SVP-Regierungsrätin und langjährige Nationalrätin Natalie Rickli (49) prüft eine Ständeratskandidatur, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. «Die Konsequenz wäre allerdings, im Frühling 2027 nicht mehr für den Regierungsrat zu kandidieren.» Sie werde das nun mit der Partei besprechen. 

Das Vorgehen wäre nicht ohne Risiko – scheitert sie im unberechenbaren Zürcher Ständeratswahlkampf, steht sie ohne Wahl da. Und die SVP müsste 2027 beide Regierungsratssitze mit neuen Leuten verteidigen, da Finanzdirektor Ernst Stocker bereits seinen Rücktritt angekündigt hat. 

«Ich habe mich entschieden, dass ich aus der SP austrete»
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Jositsch kämpferisch:«Ich werde 2027 noch einmal für den Ständerat kandidieren»

Rickli war Corona-Ministerin

Rickli hat eine steile Politikkarriere hingelegt. Von 2007 bis 2019 war sie Nationalrätin, machte sich dort unter anderem einen Namen als SRG-Kritikerin. 2019 wurde sie in den Zürcher Regierungsrat gewählt und ist seither Gesundheitsdirektorin. So führte sie den Kanton durch die Corona-Pandemie. 

Rickli wurde schon öfters für höhere Ämter ins Spiel gebracht. 2022 verzichtete sie aber auf eine Bundesratskandidatur, als es um die Nachfolge von Ueli Maurer ging. 

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