Über die Hälfte der Haushalte
Moderne Strommesser sind auf dem Vormarsch

Schweizweit sind inzwischen rund drei Millionen Haushalte und kleinere Unternehmen mit intelligenten Energiemesssystemen ausgerüstet. Das sind über die Hälfte. Laut dem Bundesrat ist der Smart-Meter-Rollout damit auf Kurs.
Kommentieren
In über der Hälfte der Schweizer Haushalte ist aktuell ein sogenannter Smart Meter installiert. Das Ziel von achtzig Prozent bis Ende 2027 bleibt laut dem Bundesrat realistisch. (Archivbild)
Foto: MICHAEL BUHOLZER

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Smart Meter misst Stromverbrauch und hilft Eigenverbrauch zu steuern
  • Ziel ist Entlastung des Stromnetzes durch landesweite Einführung bis 2027
  • Ende 2024 waren 2'940'000 Smart Meter installiert, über 50 Prozent
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
KEYSTONE-SDA_Quadrat_pos.jpg
Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Ein Smart Meter misst, wie viel Strom verbraucht wird und wann dieser verbraucht wird. Damit wird ersichtlich, um welche Uhrzeit der Stromverbrauch besonders hoch ist. So lassen sich Stromfresser entdecken. Wer seinen Solarstrom selbst verbrauchen oder mit den Nachbarn teilen möchte, dem hilft der Smart Meter bei der Steuerung des Eigenverbrauchs und bei der Stromabrechnung.

Das Ziel des Smart-Meter-Rollout über die ganze Schweiz ist es, das Stromnetz zu entlasten. Gemäss Stromgesetz sind die Verteilnetzbetreiber bis Ende 2027 verpflichtet, 80 Prozent der herkömmlichen Stromzähler durch Smart Meter zu ersetzen.

Einführung bis 2027 abgeschlossen

Gemäss aktuellen Zahlen, die der Bundesrat am Donnerstag in seiner Stellungnahme zu einer Interpellation von Nationalrätin Gabriela Suter (SP/AG) publiziert hat, waren Ende 2024 schweizweit 2'940’000 Smart Meter installiert. Das ist ein Anteil von über fünfzig Prozent.

Der Bundesrat ist deshalb weiterhin zuversichtlich, dass das gesetzlich verankerte Ziel erreicht wird, wie er schreibt. Laut einer Umfrage des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) gingen nur zwei Prozent der Verteilnetzbetreiber davon aus, dass sie die Einführung bis Ende 2027 nicht vollständig abschliessen könnten.

Im Sommer hatte das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde eines Mannes abgewiesen, der verlangte, dass der Smart Meter aus Datenschutzgründen entfernt und ein «gesetzmässiges Messgerät» bei ihm installiert werde. Das System sei im öffentlichen Interesse, weil damit die Netzeffizienz gesteigert und ein sparsamer Stromverbrauch gefördert werde.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen