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Letzte Vorbereitungen laufen – Blick fühlt den Puls im Bundeshaus:«Es herrscht Anspannung hier»

Kein wilder Kandidat bei Bundesratswahl
SVP will sich an offizielles SP-Ticket halten

Wer wird Nachfolger von Bundesrat Alain Berset? Heute finden in Bern die letzten Hearings der Kandidaten Beat Jans und Jon Pult statt. Die Entwicklungen im Liveticker.
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Gerhard Andrey will für die Grünen in den Bundesrat. Am Dienstag hat ihn die GLP-Fraktion angehört.
Foto: keystone-sda.ch

Wer wird Nachfolger von Alain Berset (51)? Am 13. Dezember entscheidet das Parlament. Zuvor müssen sich die Kandidaten bei sogenannten Hearings den anderen Fraktionen und Interessengruppen wie zum Beispiel den Bauern bewähren.

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Die SP stellt für die Berset-Nachfolge zwei Kandidaten.

Beat Jans (59)

Beat Jans ist Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt. Der Sohn einer Verkäuferin und eines Metallbauschlossers konnte einst dank Stipendien an der ETH Umweltwissenschaften studieren. Zuerst hatte er nach der Matur aber eine Bauernlehre gemacht. Zum ausführlichen Porträt.

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Jon Pult (39)

Jon Pult hat eine Vorzeige-Politkarriere hinter sich. Als 19-Jähriger wurde er ins Churer Stadtparlament gewählt, mit 24 übernimmt er das Präsidium der SP Graubünden, mit 26 politisiert er im Bündner Grossrat, mit 29 Jahren wird er Präsident der Alpeninitiative. Sechs Jahre später wechselt er in den Nationalrat. Mit 36 Jahren macht ihn die SP Schweiz zu ihrem Vizepräsidenten. In der grossen Kammer präsidiert er mittlerweile die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Zum ausführlichen Porträt.

Schafft Andrey die Sensation?

Die Grünen wollen mit Gerhard Andrey (47) der FDP einen Sitz abluchsen. Seine Chancen sind gering. Bislang sagen die Parteispitzen, man wähle keine bisherigen Bundesräte ab.

Falls sich die Mitglieder der grossen Fraktionen an diese Vorgabe halten, bleibt die Kandidatur von Andrey eine Fussnote der Geschichte. Es wäre nur ein weiterer Versuch der Grünen, in den Bundesrat zu kommen.

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Wer wird neuer Bundeskanzler?

Und ganz am Schluss des Wahltags wählt das Parlament den «achten Bundesrat» neu. Es geht um die Nachfolge von Walter Thurnherr (60, Mitte) als Bundeskanzler. Das Rennen ist hier sehr offen.

Drei der vier Bundesratsparteien verzichteten im Vorfeld auf eine Kandidatur. Auch die Mitte, die nicht nur mit Thurnherr, sondern zuvor auch mit Corina Casanova (67) das Kanzler-Amt besetzte, erhebt keinen Anspruch mehr darauf. Mittelfristig strebt die Mitte dafür einen zweiten Bundesratssitz an.

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Pult und Jans sprechen bei Parteien vor:Das sagen die Kandidaten nach den Hearings

Im Rennen ums Bundeskanzler-Amt sind zurzeit die zwei SVP-Vorschläge Gabriel Lüchinger (46) und Nathalie Goumaz (58) sowie der GLP-Kandidat und heutige Vizekanzler Viktor Rossi (55). Auch der Parteilose Lukas Gresch-Brunner (51), heute Generalsekretär des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), will Thurnherrs Nachfolge antreten. (bro/SDA)

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