Achtung: Verwechslungsgefahr!
Im Basler Grossen Rat sitzen neu eineiige Zwillinge

Die Hug-Zwillinge politisieren neu beide im Grossen Rat. Eine Eselsbrücke hilft den Parlamentarier die beiden nicht zu verwechseln.
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Lukas Hug (38) sitzt neu für die LDP im Basler Grossen Rat.
Foto: Grosser Rat Basel-Stadt/PD

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zwillingsbrüder Michael und Lukas Hug (38) sitzen neu im Basler Grossrat
  • Lukas Hug ersetzt Raoul Furlano, Brüder freuen sich auf Zusammenarbeit
  • Unterscheidungshilfe: Michael mit Muttermal, Lukas mit Zahnlücke
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Simone SteinerBundeshausredaktorin

Die Basler Kantonsparlamentarier müssen sich künftig ganz genau achten, mit wem sie es zu tun haben. Denn neu sitzen im Grossen Rat eineiige Zwillinge. Michael Hug (38) politisiert bereits seit über sechs Jahren für die LDP im Kantonsparlament. Verstärkung dabei erhält er nun von seinem Bruder Lukas Hug (38). Dieser rückt für Parteikollege Raoul Furlano (63) nach.

Gegenüber SRF sagt der Neuling: «Auf jeden Fall braucht es mich hier!» Er sei gewählt worden und vertrete seine Wähler unabhängig von seiner DNA. Für Michael Hug ist die engere Zusammenarbeit mit seinem Bruder erfreulich. «Es war schon immer unser Ziel, dass wir eines Tages zusammen politisieren», sagt er. Die Politik liegt in der Familie der Hugs: Bereits der Vater der Zwillinge sass im Grossen Rat.

Während der Debatten hilft die feste Sitzordnung den Parlamentarierinnen, die Verwechslungsgefahr zu minimieren. Statthalter Michael Hug sitzt in der vordersten Reihe. Der Platz seines Bruders liegt ihm gegenüber. «So ist es für mich ganz gut machbar», sagt Grossratspräsidentin Gianna Hablützel-Bürki (56, SVP) zu SRF. Schwieriger werde es, wenn man sich im Treppenhaus begegne.

Für solche Situationen hat sich Fraktionspräsidentin Annina von Falkenstein (30, LDP) eine Eselsbrücke zurechtgelegt. Michael habe ein Muttermal, das man gut sehe, und Lukas habe eine Zahnlücke. Die Gedächtnisstütze wird wohl auch anderen Parlamentsmitgliedern eine Hilfe sein.

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