Darum gehts
- Autobahnvignette 2025 nur noch bis 31. Januar gültig
- Bund warnt vor Phishing-Mails und falschen Verkaufsportalen für Vignetten
- 45 Prozent der 2025 verkauften Vignetten waren E-Vignetten
Autofahrer, aufgepasst: Die Autobahnvignette 2025 ist nur noch bis Ende dieser Woche gültig. Ab dem 1. Februar ist zwingend die Vignette 2026 erforderlich. Seit etwas mehr als zwei Jahren hat man beim Kauf der Vignette die Wahl zwischen einer digitalen und einer analogen Variante.
Dass besonders viele Schweizerinnen und Schweizer die digitale Version auf den letzten Drücker kaufen, zeigt sich im offiziellen Onlineshop des Bundes. Die Seite des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat nämlich Mühe mit der grossen Nachfrage, wie das Portal «Streetlife» zuerst berichtete.
E-Vignetten machen fast die Hälfte aus
«Aktuell ist die Nachfrage nach E-Vignetten sehr hoch, daher kann es vereinzelt zu längeren Ladezeiten kommen. Wir überwachen den Webshop laufend», heisst es in einer Meldung. E-Vignetten machten rund 45 Prozent der für das Jahr 2025 verkauften Vignetten aus. Im Einführungsjahr der digitalen Variante waren es 35 Prozent. Die Autofachzeitschrift «Streetlife» prognostiziert für 2026 sogar einen Anteil von über 50 Prozent. Offizielle Zahlen gibt es noch keine.
Vorsicht vor diesen Betrugsmaschen
Ein zweiter Hinweis im Onlineshop des Bundes weist auf die Gefahr von Onlinebetrugsfällen hin. In den letzten Wochen hätten sich solche Meldungen gehäuft. Die Vignettenbetrüger bedienen sich meist einer von drei Maschen.
In Phishing-Mails werde man beispielsweise aufgefordert, die «Zahlungsinformationen nochmals online einzugeben». Der Bund warnt explizit vor solchen Nachrichten und empfiehlt, nur auf der offiziellen Seite zu bestellen. Das BAZG fordere niemals per E-Mail auf, Zahlungsinformationen zu bestätigen, heisst es.
Bund offiziell der einzige Anbieter
Der Onlineshop des Bundes ist via «www.e-vignette.ch» beziehungsweise «via.admin.ch/shop» erreichbar. Googelt man aber nach der E-Vignette, erscheinen zahlreiche weitere Shops. Unseriöse Anbieter schalten gezielt Portale auf, die angeben, die Vignette zu verkaufen. Die täuschend echt wirkenden und teilweise gesponserten Seiten stellen diese jedoch nie aus.
Bei Drittanbietern hingegen erhält man die bezahlte Leistung – sie verlangen jedoch Gebühren. So werden aus den 40 Franken – so viel kosten sowohl die E-Vignette als auch die Klebevignette – schnell mal 50 Euro.
Es lohnt sich also, die E-Vignette frühzeitig und im offiziellen Onlineshop zu erwerben. Für alle Aufschieber ist beim Kauf in den nächsten Tagen wohl etwas Geduld gefragt.