Uf2P18OeRfHnT9_poster.jpg
2:08
Zoë Më im Blick-Interview:«Ich will die Leute einfach berühren»

Mission Titelverteidigung
Zoë Më präsentiert ihren ESC-Song «Voyage»

Können wir den Eurovision Song Contest zum zweiten Mal in Folge gewinnen? Das wird sich heute um 10 Uhr zeigen. Dann präsentiert Zoë Më den Titel, mit dem sie die Schweiz am Heim-ESC in Basel repräsentieren wird. Blick ist live am Event mit dabei.
Kommentieren
1/6
Letzte Woche Mittwoch wurde nach Blick-Recherche öffentlich, dass Zoë Më die Schweiz am ESC vertritt.
Foto: SRF/Maurice Haas
RMS_Portrait_1114 (1).JPG
Michel ImhofTeamlead People

Leinen los für Zoë Më (24)! Die Musikerin aus Freiburg hat am Montagmorgen mit «Voyage» den Titel präsentiert, mit dem sie die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) in Basel vertritt. Ein ruhiger Pop-Song zum Träumen, der laut Medienmitteilung von SRF ermutigen soll, «Hass mit Liebe zu begegnen, Zärtlichkeit zuzulassen und die Schönheit des Moments zu erkennen». Menschen sollen zu ihrer besten Version finden, indem «man sie mit Mitgefühl und Fürsorge behandelt».

Eigentlich hat sich Zoë Më mit zweisprachigem Poesie-Pop einen Namen gemacht, sie sang jeweils auf Deutsch und auf Französisch. Der Poesie-Pop ist geblieben, ihr ESC-Titel jetzt ist allerdings nur auf Französisch. «Ich bin recht spontan in der Entscheidung, welche Sprache ich für meine Songs wähle», sagt sie zu Blick. «Ich wähle das anhand der Botschaft und Melodie aus und schaue, was sich richtig anfühlt. Bei diesem Song war es französisch.» Komponiert hat sie den Titel gemeinsam mit der schottischen Musikerin Emily Middlemas (26) und dem Schweizer Komponisten Tom Oehler, der auch an der Produktion von Nemos (25) Siegertitel «The Code» beteiligt war.

«Im besten Fall die vorderen Plätze»

Nemos Sieg habe sie vor einem Jahr auch verfolgt und sogar in einem Radiointerview den Sieg des Bieler Popstars prophezeit. Auf eine Zielplatzierung will sie sich für ihre Teilnahme aber nicht festlegen. «Ich will die Menschen berühren, ihnen eine Pause vom Leben geben und erreichen, dass sie nach drei Minuten aufatmen und sagen: ‹Wow, was war das?›.», so Zoë Më. «Und ich will mich so gut wie möglich platzieren, im besten Fall die vorderen Plätze. Aber ich denke, dass wenn man nah bei sich ist und auf der emotionalen Ebene arbeitet, kommen die Punkte schon rein.»

Mehrere Wochen musste die in Basel geborene und mittlerweile in Freiburg wohnhafte Musikerin das Geheimnis ihres ESC-Engagements für sich behalten. «Das war schon schwer. Gerade wenn Freunde fragten, ob wir uns treffen können und ich immer wieder weg war und nicht sagen konnte, wieso. Ich bin sehr froh, kann ich nun offen darüber sprechen», so Zoë Më.

Zoë Më ist auch privat ESC-Fan

Die nächsten Wochen werden für die Freiburgerin intensiv. Es stehen die Proben für die grosse Show in Basel an. Zu ihrer Darbietung könne sie bislang «nur verraten, dass es sehr berühren und sehr auffallen wird». Inszeniert wird der Auftritt vom Briten Theo Adams (35), der 2024 die Performance des Britens Olly Alexander (34, «Dizzy») inszeniert hat.

«Ich will jeden Moment der nächsten Zeit geniessen», sagt Zoë Më hinsichtlich der Proben. Mit der ESC-Teilnahme erfüllt sich ein Traum der Sängerin. Seitdem Gjon's Tears (26) 2020 als Repräsentant für die Schweiz angekündigt wurde, verfolgt sie den Wettbewerb intensiv. Die beiden kannten sich aus der Talentschmiede «La Gustav» vom Freiburger Musiker Gustav (49). «Ich bin ein grosser Fan geworden und schaute auch die Vorentscheide von anderen Ländern. Jetzt geniesse ich es, dass ich alles von der anderen Seite sehen kann.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen