Darum gehts
- Thomas Gottschalk sorgt bei Romy-Gala für Gesprächsstoff mit wirrer Dankesrede
- Gottschalk betont, er war nicht schlecht und hat niemanden beleidigt
- 75-jähriger Entertainer plant Abschiedssendung am 6. Dezember
Die deutsche Fernsehlegende Thomas Gottschalk (75) hat bei der Romy-Gala in Kitzbühel einmal mehr für Gesprächsstoff gesorgt. Nach der Ehrung mit der neu geschaffenen Diamant‑Romy für sein Lebenswerk lieferte der Show-Veteran eine wirre Dankesrede ab, bei der er etwas desorientiert wirkte. So zählte er den Countdown zu seiner Redezeit laut mit und scherzte über Pop-Ikone Michael Jackson: «Ich musste mir schon mal mit Michael Jackson eine Romy teilen, aber die hier gehört mir ganz alleine. Michael ist weggebrochen sozusagen als Konkurrenz.» Bei dem Auftritt wurde nicht ganz klar, was Gottschalk damit ausdrücken wollte.
Gegenüber «Bild» spricht der Deutsche nun über den Abend in Kitzbühel. Er betont: «Ich war gar nicht so schlecht, war wie üblich und habe niemanden beleidigt. Ich habe mich nur etwas bei den Österreichern rangewanzt, weil ich ihren Humor gelobt habe.»
«Die Nase voll von dem Ganzen»
Seine Frau Karina, die ihn zu der Veranstaltung begleitete, teile diese Einschätzung. Der späte Auftritt um 23 Uhr habe ihm jedoch missfallen. «Ich hatte keine Lust mehr. Generell habe ich die Nase voll von dem Ganzen. Ich will auf keine Bühne mehr.»
In dem Gespräch offenbart der 75-Jährige, dass er ursprünglich schon im April aufhören wollte, sich aber zu einer Abschiedssendung am 6. Dezember überreden liess.
Mit Jauch über Karriereende gesprochen
Gottschalk habe auch mit seinem langjährigen Freund und Moderator Günther Jauch (69) über seine Karriere reflektiert. «Dem geht es genauso wie mir. Wir haben unsere besten Zeiten hinter uns», so der Entertainer.
«Wir haben die guten Zeiten im Fernsehen erlebt und sind beide der Meinung, dass es nicht besser werden wird.»