Veranstaltung macht dicht
Das ist der letzte Mister Schweiz

Schluss, aus, vorbei: Mit einem emotionalen Finale endet der Swiss Men’s Award nach sechs Staffeln. Gründerin Renata Angehrn hört auf und kürt mit Giuseppe Piscitelli alias «Gopf» einen letzten Sieger.
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Riesenjubel bei Giuseppe Piscitelli.
Foto: Candraja-Fotografie

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Swiss Men's Award endete am 2. Mai mit Giuseppe Piscitelli als letztem Sieger
  • Renata Angehrn betonte die Bedeutung von Persönlichkeit über Äusserlichkeiten im Wettbewerb
  • 120 Männer wurden seit Beginn begleitet und gefördert, darunter viele Freundschaften

Man soll aufhören, wenns am schönsten ist. Mit Tränen in den Augen hatte Renata Angehrn (69) gegenüber Blick das Ende der Swiss Men's Awards angekündigt. Am Samstagabend (2. Mai) war es so weit, die letzte Veranstaltung ging über die Bühne. Ein Abend, der nicht nur einen letzten Sieger kürte, sondern ein ganzes Kapitel schloss. Moderiert wurde der Event von SRF-Aushängeschild Sven Epiney (54).

Der letzte Titel der Geschichte ging an Giuseppe Piscitelli (31), auch bekannt als «Gopf». In einem Finale voller Emotionen, Spannung und ehrlicher Momente überzeugte er mit genau dem, wofür der Wettbewerb immer stand: Authentizität. «Man hat gespürt: Das ist nicht gespielt. Das ist echt», heisst es unter dem Beitrag der Siegerverkündung. Er setzte sich im Finale gegen Alican Magliocca (36) und Bora Okumus (55) durch.

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Giuseppe Piscitelli wuchs mit drogenkranker Mutter und abwesendem Vater auf. Mit zwölf Jahren musste er Geld und Essen nach Hause bringen. Heute ist er Vater, Verlobter und stolz auf seinen Weg. Sein Traum: schuldenfrei sein und seinem Sohn sagen zu können: «Dein Papi hats geschafft.»

Das sagt die Gründerin

Angehrn ging es beim Swiss Men's Award nie um Muskeln oder Äusserlichkeiten, sondern um Persönlichkeit und Haltung. «Ich wollte, dass sie an sich glauben und den inneren Schweinehund überwinden», sagte sie vor der Dernière gegenüber Blick. Rund 120 Männer hat sie in den vergangenen Jahren begleitet, gefordert und gefördert. Viele davon seien zu Freunden geworden.

Gerade deshalb war auch dieses letzte Finale von besonderer Intensität. Jeder Applaus, jeder Blick hatte Gewicht. «Wenn ich die Männer auf der Bühne sah und mich erinnerte, wie sie beim Casting waren, hat mich das jedes Mal tief berührt», so Angehrn.

Als schliesslich der letzte Sieger verkündet wurde, schloss sich der Kreis. Ein würdiger Abschluss für ein Projekt, das nie in erster Linie ein Business war, sondern «sich im Herzen richtig angefühlt hat».

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