Darum gehts
- Roger Aebli erlitt am Samstag einen Migräne-Anfall bei der «Tagesschau»
- SRF erklärt: Aebli pausiert einige Tage
- Cornelia Boesch moderierte 2023 im Dunkeln
Am Samstagmittag sorgte USA-Korrespondent Roger Aebli (42) schweizweit für Aufsehen, als er in der Sondersendung der «Tagesschau» einen Breakdown hatte. Moderator Florian Inhauser (58) löste die unangenehme Situation gekonnt. Später erklärte SRF das Ganze mit einem «Migräne-Anfall».
Einen Tag später sind die gleichen Personen wieder vor der Kamera. Dieses Mal um 19.30 Uhr in der Hauptausgabe der «Tagesschau». Nach einem flüssigen Anfang kommt Aebli in New York erneut gehörig ins Stocken. Blick hat bei SRF nachgefragt. In einer Antwort heisst es nun: «Roger Aebli geht es gut, er wird nun jedoch für ein paar Tage pausieren.»
Blick zeigt dir weitere Live-Pannen von SRF der letzten Jahre.
Es ist einer der legendärsten Zwischenfälle aller Zeiten. 1981 stürmten Demonstranten das «Tagesschau»-Studio und zeigten ein Transparent. Die Übertragung wurde für kurze Zeit unterbrochen.
Wohl eher ein Zwischenfall als eine Panne. Plötzlich war Cornelia Boesch (50) weg. Die «Tagesschau»-Moderatorin erlitt 2015 während der laufenden Hauptausgabe einen Schwächeanfall.
Statt Boesch erschien unvermittelt Sportmoderator Sascha Ruefer (53) im Bild. «So, wir machen jetzt weiter mit den News», begann er – wurde aber offenbar sofort von der Regie korrigiert und sagte: «Nee, wir gehen zum Sport, dahin gehen wir.» Nach den Sportmeldungen beendete Ruefer die Sendung vorzeitig. SRF musste die Pause bis «Meteo» und «Tatort» mit Landschaftsbildern überbrücken.
Als die Kameras SRF-Moderatorin Cornelia Boesch zu Beginn einer «Tagesschau»-Ausgabe 2023 einfingen, war es im Studio um einiges dunkler, als man es sich gewohnt ist.
Tatsächlich handelte es sich um ein technisches Problem, wie Boesch direkt zu Beginn der Sendung erklärte: «Guten Abend, heute etwas dunkler als gewohnt. Wir hoffen, dass wir das im Laufe der Sendung noch lösen können.»
Den Beginn dieser «Tagesschau»-Ausgabe 2021 hat sich Franz Fischlin (63) anders vorgestellt: Der Bildschirm hinter dem Moderator machte offenbar bereits Feierabend. Denn während der SRF-Mann die Zuschauer begrüsste, war im Hintergrund eine grosse schwarze Fläche zu sehen.
Bei SRF-«Meteo» unterlief Sandra Boner eine kleine Panne. Nach der Sendung blieb ihr Mikrofon versehentlich offen, während sie sich über den starken Wind beschwerte. Die Moderatorin kämpfte während der Sendung sichtbar mit den Windböen.
Kein Bildschirm, kein Prompter und keine Live-Schaltungen: Während dieser Hauptausgabe der SRF-«Tagesschau» 2024 streikt die Technik. Florian Inhauser muss die Brille aufsetzen und liest die Moderation vom Blatt ab.
Bei der Übertragung der Unihockey-WM 2019 in Neuenburg kommts in der Drittelpause von Schweiz gegen Lettland zu einer Kommunikationspanne. SRF-Moderatorin Sibylle Eberle-Ammann entschlüpft ein Fluchwort.
Die «Tagesschau»-Frau wollte 2020 in einem Beitrag zu den US-Vorwahlen gerade Washington-Korrespondent Peter Düggeli die Einstiegsfrage stellen, als sie abrupt den Faden verlor. Das klang so: «Dass Buttigieg so weit vorne liegt und dass Joe Biden als ehemaliger Favorit nur auf Platz vier kommt – Peter Düggeli, als Ausgangslage, was bedeutet das für die weiteren – für die kommenden – äh – für die kommenden – äh – ehm», stotterte Boesch und kam für einen Moment nicht weiter. Erst, als sie mit der Handfläche aufs Pult schlug, kehrte die Erinnerung zurück.