Karl Lagerfelds hasste sie
Promis und ihr Bekenntnis zur Jogginghose

Am 21. Januar feiert die Welt den Tag der Jogginghose. Seit 2009 ist die Hose ein Symbol für Freiheit und Komfort. Promis wie Rihanna und Will Smith zeigen, wie stilvoll Bequemlichkeit sein kann.
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Unternehmerin und Reality-TV-Star Kim Kardashian bietet die Jogginghosen auch in ihrem Modelabel Skims an.
Foto: IMAGO/Cover-Images

Darum gehts

  • Am 21. Januar wird der internationale Tag der Jogginghose gefeiert
  • Die Hose mit Gummizug wurde durch vier Gymnastiasten zum Symbol
  • Modezar Karl Lagerfeld verglich die Jogginhose mit Kontrollverlust
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Am heutigen 21. Januar wird sie nicht nur getragen, sondern auch geehrt und gefeiert: Es ist internationaler Tag der Jogginghose. Er gehört zu jenen Gedenktagen, die weniger an historische Ereignisse erinnern als an unsere Lust, Alltägliches zu feiern. Oder zumindest zu benennen.

Alles begann 2009 in Graz, als vier Gymnasiasten aus einer Fasnachtslaune heraus in Jogginghosen zur Schule erschienen. Die Reaktionen waren heftig, das Echo nachhaltig. Aus der spontanen Aktion wurde ein jährliches Ritual, das dank Social Media weltweit schnell Aufmerksamkeit bekam. Plötzlich war die Hose mit Gummizug nicht mehr nur ein Stoffstück, sondern ein Symbol für Freiheit, Bequemlichkeit und kleinen Alltagsrebellismus.

Karl Lagerfeld hat sie gehasst

Promis machen vor, wie man die Hose mit Haltung trägt. Von den Beauty-Unternehmerinnen Kim Kardashian (45), die sie mit ihrem Label Skims auch in Samt verkauft, bis zu Hailey Bieber (29) und «R&B»-Königin Rihanna (37) die einst sagte: «Komfort ist Freiheit – warum sollte man sich selbst einschränken?» Auch Sänger Will Smith (57) postete während der Pandemie Fotos von sich im Hoodie und in Sweathose mit dem Hashtag #StayComfy. Er wie auch Schauspieler Ryan Gosling (45) sind bekennende Fans des Kleidungsstücks.

Nicht alle teilen die Begeisterung. Modezar Karl Lagerfeld (1933–2019) kommentierte 2012: «Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.» Ein Zitat, das oft wiederholt, ironisiert und diskutiert wird – und ebenso Teil der Geschichte dieses Kleidungsstücks ist.

Die Pandemie hat die Jogginghose endgültig zur Ikone gemacht. Homeoffice, Zoom-Meetings, Sofa-Workouts – sie hat die Menschen durch ungewöhnliche Zeiten begleitet. Sie wurde fotografiert, gepostet, diskutiert. Komfort wurde sichtbar, Lifestyle Alltag. Die Hose ist mehr als ein Kleidungsstück: Sie ist Popkultur, Selbstbewusstsein und Ausdruck von Haltung in einem.

Es ist auch Weltknuddeltag

Der Jogginghosen-Tag reiht sich ein in die Kuriositäten moderner Kalender: Tag des Schneemanns, Tag der Kaffeepause, Tag des Ohrläppchens. Kleine Anlässe, die daran erinnern, innezuhalten, zu lächeln oder ein Gespräch zu beginnen, ohne dass Regeln vorgeschrieben werden.

Was die Jogginghose heute bedeutet, bleibt individuell: Für manche ist sie Ausdruck von Stil, für andere Bequemlichkeit, für viele schlicht Alltag oder ein permanentes No-Go. Wer mit dem Jogginghosen-Tag nicht viel anfangen kann, mag vielleicht dies eher: Am 21. Januar ist nämlich auch Weltknuddeltag.

Und die nächsten skurrilen Feiertage stehen vor der Tür. Am 14. März ist Schniblo, der Schnitzel- und Blowjob-Tag, am 1. Mai der Ohne-Hose-Tag.

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