Joel Mattli bei «Let's Dance»
«Die Konkurrenz ist stark – aber das macht es ja erst spannend»

Joel Mattli wird ab dem 27. Februar bei «Let's Dance» übers Parkett tanzen. Bekannt wurde der Zürcher durch die Sendung «Ninja Warrior».
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Joel Mattli überzeugt normalerweise mit seinen Muskeln.
Foto: Folge 10_001

Darum gehts

  • Joel Mattli aus Zürich tanzt ab 27. Februar bei «Let's Dance»
  • Sportler bekannt durch «Ninja Warrior», seit 2018 in internationalen Finals
  • 31-jähriger bringt Ausdauer und Koordination, trotz fehlender Tanzerfahrung
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Silja AndersRedaktorin People

Ab dem 27. Februar heisst es auf RTL wieder «Let's Dance». Die prominenten Tänzerinnen und Tänzer sind in diesem Jahr national und international bunt durchmischt und mittendrin ist der Zürcher Joel Mattli (31).

Einem breiteren Publikum dürfte der 31-Jährige durch die Sendung «Ninja Warrior» bekannt sein – sowohl in der deutschen, österreichischen wie auch Schweizer Ausgabe der Sport-Show, in der er seit 2018 regelmässig teilnahm und letztlich auch im Finale von «Ninja Warrior France» und «Ninja Warrior Poland» stand.

Erste Tanzerfahrung in Bachata

Tanzen ist für den Sportler allerdings Neuland, wie er Blick verrät. «Ich war mal in einem Bachatakurs mit meiner damaligen Freundin während meines ersten Semesters an der Uni St. Gallen 2016», verrät er. Das war es dann aber mit Mattlis Tanzerfahrung. Doch wie kam es dann, dass er ausgerechnet bei «Let's Dance» landete? «Die Sendung fasziniert mich schon lange und durch meine sportlichen Erfolge war ich bereits eine Weile im Gespräch», so Mattli. 

Noch weiss Mattli nicht, welcher Profi ihm an die Seite gestellt wird, das erfährt er erst zu Beginn der Sendung. Er gibt aber zu, durchaus zwei Favoritinnen unter den Profitänzerinnen zu haben. «Wer das ist, bleibt aber mein Geheimnis», sagt er schmunzelnd. Grundsätzlich sei er aber offen für jede Partnerin, die ihm da Tanzen in der Sendung beibringen könnte – selbst entscheiden dürfe er es sowieso nicht.

Ninja Warrior als körperlicher Vorteil?

Obwohl Tanzen bisher nicht zu seinen Stärken gehört, freut sich Joel Mattli darauf, seinen Körper auf dem Parkett «auf eine ganz neue Weise zu challengen». Trotzdem hat er auch grossen Respekt vor dieser Aufgabe. «Von ‹Ninja Warrior› bin ich es gewohnt, alleine für mich verantwortlich zu sein und während meiner Läufe fokussiert in meinem Tunnel zu bleiben. Nun wird das bei ‹Let's Dance› natürlich so nicht funktionieren und meine Performances sollen in einer engen Verbindung mit einer Tänzerin geschehen und dabei die Emotionen nicht zurückgehalten werden. Das wird für mich eine grosse Vertrauenssache werden», sagt der Zürcher.

Vor der Konkurrenz hat er durchaus Respekt, wie Mattli zugibt. «Da gibt es einige im Cast, die definitiv mehr Tanzerfahrung oder ein besonders gutes Rhythmusgefühl haben. Trotzdem freue ich mich auf die Herausforderung. Die Konkurrenz ist stark – aber das macht es ja erst spannend», sagt der 31-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Jive, Paso Doble, Contemporary

Joel Mattli glaubt trotzdem nicht, dass seine fehlende Tanzerfahrung tatsächlich einen Nachteil für ihn darstellen könnte. «Als Ninja Warrior habe ich mich die letzten Jahre sehr intensiv mit meinem Körper auseinandergesetzt, also bringe ich sicher ein gutes Körpergefühl mit. Auch wenn mir die Bewegungsabläufe beim Tanzen völlig fremd sind, habe ich durch meine Ninja Erfahrung ein starkes Grundvertrauen in meine körperliche und mentale Lernfähigkeit», sagt er selbstsicher. Ausserdem weiss er ganz klar, was ihn von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten absetzt. «Ich bin aktiver Sportler, bringe viel Ausdauer und Koordination für eine solche intensive Trainingszeit mit und bin es gewohnt, als Ninja Warrior im Rampenlicht Höchstleistungen abzurufen.» Ob das reicht, um Tänze wie «einen actiongeladenen Jive», «eine emotionale Geschichte in einem Contemporary» oder ein «Charakterspiel bei einem Paso Doble» überzeugend aufs Parkett zu legen, zeigt sich ab dem 27. Januar bei RTL.

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