In diesen Serien und Filmen sieht man die Fauxpas
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Grey’s Anatomy und mehr:In diesen Serien und Filmen sieht man die Fauxpas

Fehlerhafte Darstellung der Schweiz
Bei diesen Filmen stimmt so einiges nicht

Immer wieder gibt es grosse Produktionen, die in der Schweiz gedreht werden, dabei nehmen es die Filmemacher mit der Korrektheit der örtlichen Gegebenheiten aber nicht immer ganz so ernst.
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In «Grey's Anatomy» macht Dr. Yang einen Abstecher in die Schweiz, genauer gesagt nach Zürich.
Foto: BAA_2014_09_23

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence drehten in der Schweiz
  • Film «What Happens at Night» unter Regie von Martin Scorsese
  • Drehort: Grandhotel Giessbach am Brienzersee, bekannt durch frühere Filmproduktionen
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Saskia SchärRedaktorin People

Leondardo DiCaprio (51) und Jennifer Lawrence (35) haben nach Blick-Informationen diese Woche einen Abstecher in die Schweiz gemacht. Dies jedoch nicht privat, sondern beruflich. Im Grandhotel Giessbach am Brienzersee, sind sie für den Film «What Happens at Night» von Regisseur Martin Scorsese vor der Kamera gestanden. 

Im selben Hotel wurde 2017 bereits der Film «Der seidene Faden» gedreht, in dem unter anderem Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis (68) vor der Kamera stand. Regie führte damals Paul Thomas Anderson, der auch bei «What Happens at Night» beteiligt ist.

Nicht immer nehmen es die Filmemacher mit den Schweizerfakten dabei so genau, wie folgende Auswahl zeigt:

Zürich – Den Alpen so nah

2014 machte die US-Erfolgsserie einen Abstecher nach Zürich, genauer gesagt deren Ärztin Dr. Cristina Yang (Sandra Oh). Damit die amerikanischen Zuschauenden auch so viel wie möglich von der Stadt sehen, haben sie die Macher kurzerhand via Photoshop etwas umarrangiert: Die Alpen sind plötzlich zum Greifen nah und am linken Limmatufer, wo eigentlich die Altstadt wäre, prangt neu ein moderner Klinikbau. «Ennet am Teich» dürfte diese Unstimmigkeiten kaum jemandem aufgefallen sein, ganz im Gegensatz zu den Fans in der Schweiz. 

Genf - Ein Fantasiegebäude für DiCaprio

Ein Film über einen erfolgreichen Banker ohne eine Erwähnung der Schweiz? Kaum denkbar, daher auch nicht verwunderlich, dass Leonardo DiCaprio in seiner Rolle des Jordan Belfort, für den Film «The Wolf of Wall Street» 2013 einen Abstecher nach Genf machte. Dabei wollten die Filmemacher sicherstellen, dass die Zuschauenden wissen, wo sich Belfort befindet. Deshalb haben sie ihn in ein Bankgebäude gesetzt, von wo aus man einen herrlichen Blick über das Seebecken und den Jet d'Eau der Stadt hat.

Das Problem? Ein Gebäude, welches diesen Ausblick bietet, kann es unmöglich geben. Doch das interessiert die Verantwortlichen ebenso wenig, wie dass in der Schweiz Rechtsverkehr herrscht. Die entsprechende Szene vor dem vermeintlichen Bankgebäude in Genf wurde in Tat und Wahrheit in London gefilmt, weshalb die Autos auf der falschen Seite fahren.

Lech – Das Schweizer Skigebiet

Nicht nur Hollywood nimmt es mit der Faktentreue nicht ganz so genau, sondern auch Netflix. Bei der Doku «Harry & Meghan» werden alte Aufnahmen von Prinzessin Dianas Skiferien 1995 eingeblendet. Darüber steht «Switzerland» geschrieben. Schaut man sich die Szene jedoch an, so sieht man im Hintergrund die Tafel des Skigebiets Lech am Arlberg und dieses liegt bekanntermassen in Österreich. 

Luzern – oder doch Bad Ischl?

Den Vogel abgeschossen, respektive einen ganzen Vogelschwarm, hat die Disney+-Serie «Welcome to Chippendales» aus dem Jahr 2022. In acht Folgen erzählt sie die Geschichte der berühmten Stripper-Truppe. In der letzten Folge der Serie mit dem Titel «Switzerland» sind allerhand Fehler zu sehen. So wird ein Städtchen gezeigt, bei dem es sich um Luzern handeln soll – dabei ist es Bad Ischl, Österreich. Auch beim zweiten Versuch, Luzern zu zeigen, scheitert das Team: Anstatt die Stadt am Vierwaldstättersee, wird Davos eingeblendet. 

Weitere Fehler sind auf den Autonummern zu sehen, bei denen es in der Schweiz gemäss Disney+ nämlich nicht zur Zahlen, sondern auch Buchstaben gibt. 


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