Piero Esteriore fährt mit Mercedes ins Ringier-Gebäude
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Blick-Bericht von 2007:Piero Esteriore fährt mit Mercedes ins Ringier-Gebäude

Esteriore spricht über die Folgen seiner Fahrt ins Ringier-Pressehaus 2007
«Die Leute haben wirklich Angst bekommen»

Piero Esteriore (48) spricht im Podcast «Flowcast» über seine folgenschwere Fahrt ins Ringier-Pressehaus in Zürich 2007. Der Vorfall kostete ihn Karrierechancen, brachte Depressionen und finanzielle Probleme mit sich.
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2007 fuhr Piero Esteriore mit einem schwarzen Mercedes in die gläserne Eingangstür des Rinigier-Pressehauses in Zürich.
Foto: sobli

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Piero Esteriore fuhr 2007 mit Mercedes ins Ringier-Pressehaus in Zürich
  • Esteriore litt danach unter Nervenzusammenbrüchen, Depressionen und beruflichen Konsequenzen
  • 17 Jahre ohne Radio-Airplay, finanzielle Probleme und öffentliches Ansehen schwer beschädigt
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Saskia SchärRedaktorin People

2007 fuhr Piero Esteriore (48) mit einem schwarzen Mercedes in den Eingang des Ringier-Pressehauses in Zürich, wo auch die Blick-Redaktion untergebracht ist. Die Folgen davon waren nicht nur mehrere zerbrochene Scheiben und ein Paar Handschellen, sondern für den Sänger deutlich weitreichender und langlebiger. Das erklärt Esteriore im am Sonntag veröffentlichten Podcast «Flowcast» von Host Flavio Camenzind.

Dort räumt er auch mit den Gerüchten auf, dass es sich dabei um einen PR-Coup gehandelt habe. «Es ist aus Emotionen heraus entstanden», so Esteriore. Sein Grossvater – «der wichtigste Mensch in meinem Leben» – war kurz zuvor verstorben, die Gefühlslage entsprechend labil. Dann kommt ein Blick-Artikel heraus, der aus Esteriores Sicht «unter aller Sau ist». 

Besonders Sätze wie «alle singen, nur das Rindsfilet bleibt stumm» oder «Es sah aus, als wäre es ein Bankett einer Mafia-Beerdigung» («Was wirkt wie eine Mafia-Beerdigung, ist in Wirklichkeit die Geburtstagsfeier von Piero Esteriore», lautete der Original-Satz, Anm. d. Red.), seien heftig gewesen. «Wenn du so etwas liest, das ist heftig, das ist richtig heftig. Ich gebe zu, das hat mich gezeichnet, sicher lebenslänglich.»

«Habe aus Emotionen und Temperament reagiert»
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Piero über Ringier-Crash:«Habe aus Emotionen und Temperament reagiert»

«Die Leute haben wirklich Angst bekommen»

Die Folgen seiner Kurzschlussreaktion waren gravierend. «Es hat halt wehgetan. Weil 17 Jahre lang wirst du nicht mehr im Radio gespielt, überall wird es mühsam, Türen gehen zu und keiner getraut sich, mit mir zu arbeiten. Die Leute haben wirklich Angst bekommen und gedacht, ‹mit dem ist's gefährlich›». Zudem habe er mit Nervenzusammenbrüchen und Depressionen zu kämpfen gehabt, sei auf der Strasse angespuckt und sein Auto zerkratzt worden. 

Auch finanzielle Auswirkungen hatte seine Irrfahrt. «Ich schlage mich seit 20 Jahren mit Betreibungen [herum], seit dem Ringier-Crashfall. Logischerweise bin ich ins Schleudern gekommen.» Auf die Geschichte ist er alles andere als stolz, «aber sie ist passiert», bilanziert Esteriore. Es mache ihn traurig, dass er sich mit dieser Aktion und nicht mit seiner Musik unsterblich gemacht habe. 

Unerwartete Nachrichten zu Beginn des Jahres

Im Februar gab Piero Esteriore bekannt, aus seiner Familienband Esteriore Brothers auszusteigen. Mit ihnen feierte der einstige «Music Star»-Kandidat grosse Erfolge. Während er sich auf seine Solo-Karriere konzentriert, machen seine drei Brüder Mimmo, Gabriele und Amedeo als Trio weiter. Ihnen widmete Piero Esteriore die Mundart-Single «Ich Schänk Dir», die Ende Februar erschienen ist. 


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