Darum gehts
- Ex-Bachelorette Larissa Hodgson kritisiert auf Instagram Sozialleistungen für Asylsuchende in der Schweiz
- Sie fordert mehr Unterstützung für Schweizer Bürger und Alleinerziehende statt Asylanten
- Hodgsons Post spaltet das Publikum: Kritik und Zuspruch, Promis wie Eli Simic unterstützen sie
Larissa Hodgson (31) spaltet aktuell ihre Community. Auf Instagram setzt die Ex-Bachelorette einen Post ab, in dem sie gegen finanzielle Hilfe für Asylsuchende schiesst. «Anstatt dass wir Geld für Asylanten zahlen und denen ihr GA bezahlen, können wir bitte mal den Alleinerziehenden oder Schweizer Bürgern helfen, die arbeiten und nicht vom Staat leben und selbst Steuern bezahlen?!», fragt sie auf Social Media.
Das Thema beschäftige sie schon lange, wie sie gegenüber Blick erklärt. «Und es sollte jeden beschäftigen, der in diesem Land lebt», sagt Hodgson. Auf Instagram beschwert sie sich: «Wir geben unsere Kinder in die Betreuung, die wir wohlverstanden selbst bezahlen, um unseren Arbeitgeber zufriedenzustellen, unsere Rechnungen zu bezahlen, zu leben. Wozu? Was haben wir davon?» Am Ende des Tages sei man todmüde – und niemand sei zufrieden. «Du bist müde, dein Arbeitgeber hat was auszusetzen. Facts». Sie ruft dazu auf, «Quality-Time» mit den Kindern zu verbringen. «Die sind bereits ab jungem Alter gefangen in dieser scheiss Matrix. Fuck this system».
Community ist gespalten
Laut der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe erhalten Asylsuchende ein Taggeld zwischen 10 und 27 Franken – je nach Kanton. Zudem wird den Asylsuchenden eine Unterkunft zur Verfügung gestellt – meist in Asylzentren. Je nach Kanton kann das Ausmass der Sozialhilfe variieren und auch Freizeitpauschalen oder Abonnemente für den öffentlichen Verkehr umfassen. Ansonsten ist der Grundbedarf gedeckt, teilweise mit zusätzlichen Leistungen ergänzt, wie etwa «Taschengeld, WLAN und Serafe-Gebühr oder Sachleistungen wie Mobiliar, Reinigungsmitel, Geschirr, Babynahrung, etc.»
Als eine Userin Larissa Hodgson in den Kommentaren darauf aufmerksam macht, wofür Asylsuchende genau Sozialleistungen beziehen und es sich dabei um die «Deckung der elementarsten Grundbedürfnisse wie Nahrung, Kleidung und Unterkunft» handle und ein Generalabonnement nicht in diese Leistungen falle, setzt die alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter noch nach: «Ganz ehrlich, bleibt in eurem Land! Nicht unsere Aufgabe, auf euch zu schauen!»
In der Kommentarspalte gibt es verschiedene Reaktionen auf Larissa Hodgsons Worte. «Kritik am System ist verständlich, aber es sind auch nicht an allem immer nur die Ausländer schuld. Unnötig, hier mit Lügen rumzuhetzen, wie etwa, dass die ein gratis GA bekommen. Wäre mal Zeit, politisch nach konkreten Lösungen zu suchen, anstatt immer nur das Ausländerthema zu bedienen», schreibt eine Nutzerin unter Hodgsons Beitrag.
Kolleginnen unterstützen Hodgson
Larissa Hodgson bekommt aber ebenso viel Zuspruch – auch von einer weiteren Ex-Bachelorette. Während Dina Rossi (34) unter den Post lediglich ein rotes Herz kommentiert, hinterlässt Eli Simic (37) ein eindeutiges «True!». «Ich glaube, immer mehr Menschen wachen langsam, aber sicher auf», sagt Hodgson zu Blick. Dennoch möchte sie betonen, «alles andere als rassistisch» zu sein. «Aber Schweizer Bürger sind ebenso wichtig.» In ihrer Story betont die Tochter von Eishockey-Legende Dan Hodgson, dass sie «nicht vom integrierten Ausländer» spreche, sondern «rein von denen, die sich nicht integrieren wollen. Was ist falsch daran, unsere Kinder schützen zu wollen?! Grundrechte gelten für alle.»
Der umstrittene Post von Larissa Hodgson kommt zu einer Zeit, in der die Debatte um die 10-Millionen-Schweiz das ganze Land beschäftigt. Am 14. Juni wird über die Initiative abgestimmt.