Darum gehts
- GaultMillau kürt 150 beste italienische Restaurants in der Schweiz
- Ein Drittel der Lokale sind neue Empfehlungen für Gourmets
- 100 in der Deutschschweiz, 25 in der Romandie, 25 im Tessin gelistet
Pizza, Pasta, Lasagne – helvetische Gaumen und italienisches Essen, das ist seit Jahrzehnten grosse Liebe. Die Klassiker gehen immer. Die Küche unserer südlichen Nachbarn kennt jedoch viele und vielfältige regionale Spezialitäten. Italienische Restaurants sind grundsätzlich ein sicherer Wert. Vor allem natürlich, wenn sie zu den 150 Besten gehören, die GaultMillau in der zweiten Ausgabe des Magazins «Bella Italia» vorstellt. 100 Lokale sind in der Deutschschweiz, je 25 in der Romandie und dem Tessin. Ein gutes Drittel belegen neue Adressen. Nicht, weil jene, die nicht mehr vertreten sind, nun schlecht sind, betont GaultMillau-Chef und «Bella Italia»-Erfinder Urs Heller in seiner Ansprache zur Präsentation, «sondern weil wir unserer Leserschaft gerne Neues bieten.» In einem Nebensatz bekannte sich Heller zudem als «Ravioli-Fanatiker, gerne mit Brasato.»
Pasta & Pizza? Der GaultMillau empfiehlt im Magazin «Bella Italia» die besten 150 Adressen. 50 Neuentdeckungen. Das rosarote Magazin erscheint am 19. Juni mit der «Schweizer Illustrierten» und am 2. Juli mit der «Handelszeitung»
Pasta & Pizza? Der GaultMillau empfiehlt im Magazin «Bella Italia» die besten 150 Adressen. 50 Neuentdeckungen. Das rosarote Magazin erscheint am 19. Juni mit der «Schweizer Illustrierten» und am 2. Juli mit der «Handelszeitung»
Rindlisbacher liebt Pasta, für Paola Felix gehört die italienische Küche zur Schweiz
Wie gut italienisch schmeckt, konnten die Gäste im Garten des Bindella-Restaurants «Terrasse» in Zürich gleich selbst testen: mit Leckereien von Spitzenköchen. Luigi De Gregorio vom «Alex» im Fünfsterne-Hotel kredenzte Tagliolini al limone, Antonio Colaianni vom «Freilager» samtigen Risotto Carbonara und am Stand von Bianchi gab es erstklassige Austern. Die illustren Gäste aus Wirtschaft und Showbusiness genossen die Zürcher Abendsonne und die italienischen Spezialitäten und verrieten ihre persönlichen Italo-Favoriten: Komiker René Rindlisbacher (63) liebt Pasta mit kräftiger, scharfer Tomatensauce «gerne mit Sardellen drin», Ökonom und Ex-Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand (62) schätzt Spaghetti Vongole am Meer und in der Familie von Fussballlegende Alain Sutter (58) ist Tiramisu der Topfavorit. Grand Dame Paola Felix (75), Prix Walo-Chefin Monika Kälin (71) und Moderatorin Christa Rigozzi (43) blicken selber auf ein grosses Repertoire am eigenen Herd, wobei Paola Felix betont, die italienische Küche gehöre mittlerweile so zur Schweiz, wie die Bratwurst zu St. Gallen. Selbstverständlich ohne Senf.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Blick+ Nutzer haben exklusiv Zugriff im Rahmen ihres Abonnements. Weitere spannende Artikel findest du auf www.schweizer-illustrierte.ch.
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Italienische Küche verbindet Menschen und Landesteile, in Pizzerien und Trattorien sind Familien ebenso gut aufgehoben wie Festgesellschaften oder frisch und ewig Verliebte beim Tête-à-Tête. Die Chance, bei einer der GaultMillau-Empfehlungen danebenzugreifen, liegt bei null. Eine gute Gelegenheit also, einmal ein Gericht zu probieren, das man noch nicht kennt. In bocca al lupo, in den Rachen des Wolfes, heisst es in Italien, wenn man jemanden beglückwünscht, der etwas Neues wagt.