Darum gehts
- SRF-Reporterin Anna-Lisa Achtermann erholt sich von einer Stimmbandoperation
- Seit Januar arbeitsunfähig: Genesung dauert länger als erwartet
- Rückkehr zur Arbeit voraussichtlich Mitte Februar 2026 geplant
SRF-Korrespondentin Anna-Lisa Achtermann kämpft mit den Folgen einer Stimmbandoperation. Wegen eines Polypen musste die 32-Jährige Anfang Januar ins Spital, wie sie gegenüber nau.ch bestätigt. Der Eingriff verlief zwar erfolgreich, doch die Genesung dauert länger als erwartet.
«Meine Stimme braucht weiterhin Schonung. Das zehrt langsam an den Nerven – denn ohne Arbeit, ohne Sport und vor allem ohne meine Stimme fehlt gerade vieles, was mich sonst trägt», schrieb die Reporterin kürzlich auf Instagram. Seit Wochen ist sie nun schon komplett arbeitsunfähig.
Als Wallis-Korrespondentin stand Achtermann Anfang Januar im Dauereinsatz, unter anderem nach der Tragödie in Crans-Montana. Doch kurz darauf musste sie sich im Spital behandeln lassen. Der Polyp an den Stimmbändern entstand vermutlich durch Überbeanspruchung, eine häufige Ursache für solche Beschwerden.
Im Februar zurück vor der Kamera
Aktuell arbeitet Achtermann mit einer Logopädin am Wiederaufbau ihrer Stimme. «Es ist ein sehr komisches Gefühl, quasi wieder sprechen zu lernen.» Es sei für sie jedoch unumgänglich, «da meine Stimme sozusagen mein Kapital ist», erklärt sie auf Anfrage von nau.ch. Interviews, Telefongespräche und Sitzungen – alles, was ihren Job ausmacht –, ist derzeit nicht möglich.
Doch es gibt Hoffnung: «Ab Mitte Februar sollte ich voraussichtlich wieder arbeiten können», so Achtermann. Das bedeutet auch, dass sie bald wieder vor der Kamera stehen wird. Bis dahin ist Geduld gefragt, da ihr Körper weiterhin Ruhe benötigt und längeres Sprechen Schmerzen verursacht.