«Sie benimmt sich wie eine Königin»
Pippa Middleton bringt wegen Geiz ihr Dorf gegen sich auf

Erst stiehlt sie ihrer Schwester die Show, nun raubt sie den Nachbarn den letzten Nerv. Der Vorwurf gegen Pippa Middleton: Sie ist geizig und benimmt sich wie eine Königin.
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Prinzessin Kates Schweister Pippa würde sich im Dorf benehmen wie eine Königin.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Pippa Middleton verärgert Nachbarn in Kintbury
  • Ein Gutachter gab ihnen beim gesperrten Fussweg recht
  • Laut Journalist gelten sie und ihr Ehemann James Matthews auch als geizig und hochnäsig
Flavia Schlittler Ringier Verlag
Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Bei der Hochzeit ihrer Schwester Kate (44) mit Prinz William (44) im April 2011 verdrehte Pippa Middleton (43) der Welt den Kopf. Im figurbetonten Brautjungfernkleid des britischen Designers Alexander McQueen (1969–2010) wurde sie über Nacht zum Star.

15 Jahre später sorgt sie wieder für Schlagzeilen. Diesmal nicht wegen ihres Aussehens, sondern wegen ihres wenig charmanten Benehmens. In ihrem Heimatdorf Kintbury in der englischen Grafschaft West Berkshire soll die Stimmung ihr gegenüber sehr frostig sein.

Kein Weg für die Nachbarn

Gemeinsam mit Ehemann James Matthews (51), einem vermögenden Hedgefonds-Manager, und den drei gemeinsamen Kindern lebt Pippa auf dem rund 16 Millionen Franken teuren Anwesen Barton Court. Das Luxusrefugium bietet viel Platz und Privatsphäre. Und Grund für Zoff mit den Nachbarn.

Das Ehepaar liess einen Fussweg sperren, der über sein Grundstück führt. Für Einheimische ein Affront: Über Jahre war die Strecke bei Spaziergängern beliebt und verband Teile des Dorfs. Bewohner kämpften für die Anerkennung als öffentlicher Weg.

Im September bekamen Pippa und ihr Mann in einem Planungsverfahren recht: Ein Gutachter entschied, dass die öffentliche Nutzung über die erforderlichen 20 Jahre nicht ausreichend belegt sei.

Der Weg muss deshalb nicht als öffentlicher Fussweg anerkannt werden. Für die Spaziergänger eine Niederlage – und für das Verhältnis zu den Nachbarn bleibt seit da eine noch frostigerer Stimmung.

Trinkgeld gibts auch nicht

Und jetzt kommt es noch dicker: Pippa und James Matthews sollen auch beim Trinkgeld knausern. Bei einem Paar, das auf einem Millionenanwesen residiert, sorgt diese angebliche Sparsamkeit für Kopfschütteln.

Der britische Journalist Max Hastings, Kolumnist der «Times», beschreibt die Stimmung in seiner Gegend. «In unserer Ecke von West Berkshire drehen sich viele lokale Gerüchte um Pippa Middleton und ihren Ehemann», schreibt er. Dazu zählen knauserige Trinkgelder und ihr Verhalten. «Sie benimmt sich wie eine Königin», wird kritisiert.

Die Schwägerin des künftigen Königs und ihr Ehemann gehören zwar nicht zum engeren Kreis der arbeitenden Royals, doch ihr prominenter Familienanschluss ist im noblen Dorf durch ihr Verhalten kaum zu übersehen.

Wo man sich gern diskret gibt und die Ruhe geniesst, sind Vorwürfe über gesperrte Spazierwege, überhebliches Auftreten und Geiz alles andere als imagefördernd.

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