Prinz William offenbart psychische Probleme
«Ich fühlte mich, als würde die ganze Welt sterben»

Prinz Williams Arbeit als Luftrettungspilot belastete seine Psyche. Jetzt spricht der Herzog von Cambridge über diese schwere Zeit.
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Prinz William arbeite zwei Jahre lang als Luftrettungspilot bei der East Anglian Air Ambulance.
Foto: Dukas

Prinz William (39) hatte in der Vergangenheit schwer mit seiner Psyche zu kämpfen. Der Herzog von Cambridge arbeitete zwischen 2015 und 2017 als Luftrettungspilot bei der East Anglian Air Ambulance und offenbarte, dass einige der schwierigsten Situationen, mit denen er konfrontiert wurde, seine psychische Gesundheit sehr beeinträchtigt haben.

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In der Weihnachtsepisode der Podcast-Serie «Time to Walk» von Apple Fitness+, erinnerte er sich an einen schweren Unfall eines kleinen Jungen: «Sofort wurde klar, dass dieser junge Mensch in ernsthaften Schwierigkeiten war, weil er von einem Auto angefahren wurde.»

Prinz William fühlte sich wochenlang unglücklich

Natürlich gebe es einige Dinge im Leben, die man nicht wirklich sehen wolle. «Alles, was uns damals interessierte, war, diesen Jungen zu retten. Die Eltern waren sehr hysterisch, wie Sie sich vorstellen können, schreiend, jammernd, nicht wissend, was sie tun sollen, und selbst in echter Qual», berichtet William und betont: «Das bleibt bei dir.»

Das Team stabilisierte den jungen Patienten, aber sobald er nicht mehr im Dienst war, konnte William – der drei Kinder mit Ehefrau Kate (39), Herzogin von Cambridge, hat – immer noch eine «echte Spannung» in sich spüren und er fühlte sich danach wochenlang unglücklich. «Ich bin in dieser Nacht ziemlich verärgert nach Hause gegangen. Ich war nicht in Tränen aufgelöst, aber innerlich fühlte ich, dass sich etwas verändert hatte», so William.

«Es hat mich Wochen später wirklich getroffen»

Die depressiven Gefühle seien immer stärker geworden: «Es hat mich Wochen später wirklich getroffen. Es war, als hätte jemand einen Schlüssel in ein Schloss gesteckt und es geöffnet, ohne dass ich die Erlaubnis dazu gegeben hätte. Ich fühlte mich, als würde die ganze Welt sterben.» Das sei nicht er gewesen – so etwas habe er noch nie gespürt. Inzwischen geht es Williams Psyche wieder gut. Geholfen haben ihm Gespräche mit seinen Kollegen und der Familie des Jungen. (bang/bsn)

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