Darum gehts
- Prinz Harry plant Besuch in Kiew zur Unterstützung verwundeter Soldaten
- Harry wurde von der ukrainischen Regierung eingeladen und will Rehabilitation fördern
- Besuch umfasst Museum, Treffen mit 200 Veteranen und ukrainischer Ministerpräsidentin
Demnach wurde Harry (40) gemeinsam mit einem Team seiner Initiative Invictus Games von der ukrainischen Regierung eingeladen. Bei dem Besuch soll es laut Guardian um Initiativen zur Unterstützung der Rehabilitation von Verwundeten gehen.
Er wolle «alles in seiner Macht Stehende tun», um die Genesung von Soldaten unterstützen zu können, sagte Harry.
Auch Treffen mit Ministerpräsidentin geplant
Der erste Besuch des Prinzen in der Ukraine ist das nicht: Bereits im April reiste Harry nach Lwiw im Westen der Ukraine und besuchte dort eine Klinik, in der verwundete Soldaten und Zivilisten rehabilitiert werden.
Bei dem Besuch in Kiew wird der Prinz laut «Guardian» ein Museum für die Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg besuchen. Zudem soll er den Tag mit 200 Veteranen verbringen, und auch ein Treffen mit der ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko (39) stehe auf dem Plan.
«Können den Krieg nicht beenden»
Offenbar ist Prinz Harry über Nacht mit dem Zug angereist. Während der Fahrt erklärte er dem «Guardian» seine Beweggründe: «Wir können den Krieg nicht beenden, aber wir können alles tun, um den Wiederaufbauprozess zu unterstützen.» Der Herzog betonte die Wichtigkeit, die Menschen hinter dem Konflikt nicht zu vergessen: «Wir können weiterhin die Menschen, die von diesem Krieg betroffen sind, und ihre Erfahrungen in den Vordergrund stellen. Wir müssen das Thema im Bewusstsein der Öffentlichkeit halten.»