VA König Felipe hilft Prinzessin Leonor bei Missgeschick
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Vor Hunderttausenden Menschen:König Felipe hilft Prinzessin Leonor bei Missgeschick

Missgeschick am Nationalfeiertag vor Hunderttausenden
Kronprinzessin Leonor verliert ihren Orden

Patzer vor grossem Publikum: Kronprinzessin Leonor verlor bei der Militärparade zum spanischen Nationalfeiertag in Madrid ihr Goldenes Vlies – und rettete die Insignie mithilfe ihrer Eltern.
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Kronprinzessin Leonor verliert ihren Orden, König Felipe VI. macht sie darauf aufmerksam.
Foto: x/rtvenoticias

Darum gehts

  • An Spaniens Nationalfeiertag verliert Kronprinzessin Leonor das Goldene Vlies
  • König Felipe VI. hilft seiner Tochter, den Orden wieder zu befestigen
  • Der ehemalige König Juan Carlos verzichtet auf über 60 Millionen Franken
Flavia Schlittler Ringier Verlag
Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Gebannt verfolgen die Menschen am Montag in Spaniens Hauptstadt Madrid, am TV und auf Social Media die grosse Militärparade. Die Soldaten stehen stramm, die Sonne scheint, die Temperaturen liegen bei 25 Grad. Alle Blicke sind auf die Königsfamilie gerichtet.

Doch plötzlich steht Kronprinzessin Leonor (20) im Fokus. Das Goldene Vlies, einer der ältesten und prestigeträchtigsten Ritterorden Europas, löst sich von ihrer Uniform und fällt zu Boden. Ihr Vater, König Felipe VI. (58), hatte ihr die Auszeichnung 2018 verliehen.

König Felipe merkts

Ein kleiner Patzer mit grosser Wirkung. Felipe bemerkt den Verlust und macht seine Tochter darauf aufmerksam. Leonor blickt zu ihm, holt sich offenbar sein Einverständnis und hebt die kostbare Insignie auf. Zunächst steckt sie diese in ihre Jackentasche.

Erst auf der Ehrentribüne helfen ihr Felipe und Königin Letizia (54), das Goldene Vlies wieder an der Uniform zu befestigen. Statt königlicher Strenge gibt es einen rührenden Familienmoment. Auch eine Thronfolgerin ist vor kleinen Missgeschicken nicht gefeit.

Während Leonor ihren Orden rettet, sorgt ihr Grossvater fernab seiner Familie für andere Schlagzeilen. Juan Carlos I. (88) verzichtet auf den Kampf um umgerechnet über 60 Millionen Franken. Der emeritierte König will das Geld nicht mehr von seiner früheren Partnerin Corinna Larsen (62) zurückfordern.

2012 hatte er ihr die Summe geschenkt. Seine Anwälte erwogen eine Klage, doch nun zieht er einen Schlussstrich. Das Geld geht auf eine Zahlung des saudischen Finanzministeriums zurück. Ein weiteres, unrühmliches Kapitel, das die Monarchie seit Jahren belastet.

Unterschiedliche Leben

Auch Leonors Schwester Sofía (19) geht eigene Wege. Während die Thronfolgerin ihre dreijährige militärische Ausbildung abgeschlossen hat und Politikwissenschaften an der Universität Carlos III. in Madrid studiert, lebt Sofía in Paris.

Am Forward College absolviert sie ihr zweites Studienjahr in Politikwissenschaften und internationalen Beziehungen. Einst galten die Schwestern als unzertrennlich, ähnelten sich verblüffend und traten fast immer gemeinsam auf.

Heute führen sie zunehmend unterschiedliche Leben: Leonor bereitet sich in Spanien auf ihre künftige Rolle als Königin vor, Sofía sammelt fern der Heimat eigene Erfahrungen. Nach rund vier Wochen treten sie am Nationalfeiertag wieder gemeinsam auf. Zwei junge Frauen, deren Wege sich immer stärker unterscheiden.

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