Rolf Buchholz über seine knapp 500 Piercings
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«Aus Spass gemacht»:Rolf Buchholz hat 481 Piercings – allein 278 im Intimbereich

Rolf Buchholz hat 481 Piercings – allein 278 im Intimbereich
«Mein Auftreten kommt bei Frauen sehr gut an»

Niemand hat mehr Piercings als Rolf Buchholz. Dabei sind sie nicht das Einzige, was er an seinem Körper machen liess.
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Rolf Buchholz ist der meistgepiercte Mann der Welt.
Foto: Remo Bernet
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Remo BernetRedaktor People

Egal, wo der Deutsche Rolf Buchholz (59) hingeht: Er fällt auf. Mit seinen 481 Piercings sticht er definitiv aus der Masse heraus. Warum er sein Aussehen derart verändert hat? «Ich habe Spass daran gefunden. Dann sind es immer mehr geworden», erklärt er im Gespräch mit BLICK.

Doch mehr als die Hälfte seiner Piercings bekommen seine Fans gar nicht zu sehen. Denn über 278 stecken in seinem Intimbereich. Einschränken würden sie ihn nicht. «Die meisten habe ich schon über fünf Jahre. Wenn es Probleme gegeben hätte, hätte ich sie längst wieder rausgenommen», meint er. Auch beim Sex seien Piercings «überhaupt kein Problem».

Seit Jahren Single

Schon seit längerem ist Buchholz Single, was aber nicht am Körperschmuck liege. Er versichert: «Mein Auftreten kommt bei vielen Frauen sehr gut an. Man hat auch direkt ein Gesprächsthema.» Seine Traumfrau müsse seine Leidenschaft nicht unbedingt teilen. «Es kommt ja auf ihren Charakter an und nicht, wie sie aussieht.»

Nicht nur mit den Piercings zieht der 59-Jährige alle Blicke auf sich. Auf seiner Stirn hat Buchholz zwei grosse Hörner. Was er sich dabei überlegt hat? «Ich möchte mit den Hörnern nichts aussagen», meint er. Etwas anderes will er jedoch ungefragt klarstellen: «Ich weiss, dass viele Leute beim Anblick der Hörner an den Teufel denken, aber ich glaube nicht an den Teufel.»

Die ganzen Eingriffe in sein Äusseres haben bei Buchholz auch Tribute gefordert. Als BLICK ihn beim Videodreh bat, doch in die Kamera zu lächeln, veränderte sich sein Gesichtsausdruck kaum – die Mimik des Deutschen ist mittlerweile stark eingeschränkt.

Riskante Auftritte

Anlässlich der Zürcher Körperkultmesse «Ink Days» war Buchholz für eine Performance in der Schweiz – und diese ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. An Angelhaken, die sich durch seine Haut bohrten, liess er sich aufhängen. Weil er solche «Body Suspension»-Shows mittlerweile regelmässig mache, habe das Ganze auch schon seine Spuren an seinem Körper hinterlassen. Etwas Schlimmes sei ihm bei seinen Auftritten aber noch nie passiert.

Selbst Schmerzen spüre er bei den Auftritten aufgrund des hohen Adrenalinspiegels nicht. Trotzdem: Vom Nachmachen wird strengsten abgeraten.

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