Darum gehts
- Weekend-Titel Blick fürs Wochenende am 9. September erstmals vorgestellt
- Die erste Ausgabe erscheint am Samstag, 9. Januar 2027
- Zweiteilig, 96 Seiten, Tabloid-Format, gebündelte Kraft von Samstag und Sonntag
Um wichtige Ereignisse anzukündigen, die auch die Zukunft bewegen, ist die Wahl eines einprägsamen Datums von Vorteil – nicht nur bei der eigenen Hochzeit.
Rund 150 Gäste aus Politik, Sport, Wirtschaft und Kultur erhalten am Mittwoch – dem 9.9.2026 – in Zürich erstmals einen Eindruck vom Konzept des Blick fürs Wochenende, mit dem Ringier die Stärken der Samstag- und Sonntag-Ausgabe künftig in einem Titel vereint.
Demut und Dankbarkeit
Ringier-CEO Marc Walder (61) ist im Restaurant Terrasse sichtbar emotional. «Ich bin berührt, dass so viele grossartige Persönlichkeiten gekommen sind. Ein Kapitel geht zu Ende, ein anderes beginnt.» Er vergisst auch die Vergangenheit nicht. Der SonntagsBlick erscheint seit 1969. «Wir sollten demütig sein vor Generationen von Mitarbeitenden. Und dankbar jenen Millionen Menschen gegenüber, die unsere Zeitung immer wieder als Informationsquelle nutzten.»
Ladina Heimgartner (46), CEO Ringier Medien Schweiz, sagt: «Unter der Woche dominiert das Tempo. Am Wochenende wollen die Menschen verstehen, was die Woche geprägt hat, und gleichzeitig Inspiration für ihre freien Tage finden. Genau für diesen Moment schaffen wir ein stärkeres Angebot: mehr Journalismus, mehr Sport, mehr Service und mehr Zeit zum Entdecken.»
Und Reza Rafi (49), Chefredaktor SonntagsBlick und des künftigen Wochenend-Titels, meint: «Im Blick fürs Wochenende nehmen wir das Beste des Blicks mit und die Stärken des SonntagsBlicks: grosse Recherchen, exklusive Geschichten und klare Meinungen – mit mehr Sport, Service und Rubriken. Unsere Leserinnen und Leser können die Woche einordnen, bevor das Wochenende beginnt.»
Für das visuelle Konzept ist die versierte Gestalterin Julie Body verantwortlich. «Unser oberstes Ziel war und ist es, damit die Identität der Blick-Familie weiterzuführen und eine neue Dynamik herzustellen», so Body.
Sechs Ikonen und ein Versprechen
«Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne», schreibt Hermann Hesse (1877–1962) im Gedicht «Stufen». Entsprechend neugierig sind die Gäste im Terrasse.
Darunter ikonische Schweizer Figuren wie alt Bundesrätin Doris Leuthard (63), die Sport-Legenden Bernhard Russi (78) und Alex Frei (47), Christa Rigozzi (43), Unternehmer David Allemann (55) sowie Hitsänger Baschi (40).
Für Erheiterung sorgt Russi, der erzählt, dass der SonntagsBlick in Andermatt jeweils erst am Montag in seinen Briefkasten gekommen sei. «Aber ich habe keine Ausgabe verpasst. Und vielleicht bessert sich das jetzt.»
Doris Leuthard wählt mahnende Worte. «Medien haben immer noch eine staatspolitische Bedeutung. Es bräuchte heute wieder mehr Orientierung und Einordnung», nimmt sie CEO Walder in die Pflicht. «Vertrauen in eine Marke ist heute tatsächlich eines der wichtigsten Güter», pflichtet er ihr bei.
Nebst Vertrauen braucht es auch Durchhaltewillen, um erfolgreich zu sein. Das weiss Alex Frei bestens. «Das Zauberwort ist Konstanz. Nicht nur im Fussball.»
Und es braucht auch Mut. Diesen beweist Walder bei der Verabschiedung von Frei. «Er ist einer der grössten Schweizer Spieler. Und vielleicht der nächste Nationaltrainer», lautet seine kühne Prognose.
Was Abonnentinnen und Abonnenten von Blick und SonntagsBlick wissen müssen: Hier gehts zu den wichtigsten Antworten.