Darum gehts
- Vanessa Mai spricht im Podcast über Trennungs- und Verlustängste
- Bisher maximal eine Woche von Ehemann Andreas Ferber getrennt
- Mai: «Würde sofort an gebrochenem Herzen sterben», falls ihm etwas passiert
In der neuesten Folge ihres Podcasts «Schön Laut» spricht Vanessa Mai (34) offen mit Lola Weippert (30) über ihre Trennungs- und Verlustängste. Seit 2012 ist die Schlagersängerin mit dem Musikmanager Andreas Ferber (43) zusammen, 2017 folgte die Hochzeit.
Mittlerweile wird jede Trennung auf Zeit für sie zu einer echten Herausforderung. Die maximale Distanz in all den Jahren? Gerade einmal eine Woche «und das war wie eine halbe Ewigkeit für mich», gibt Mai ehrlich zu.
Ein Bekenntnis zur Nähe
«Ich bin super emotional abhängig und ich bin es liebend gern», beichtet die Sängerin unverblümt. Zeit ohne ihren Ehemann fühle sich für sie seltsam fremd an – fast so, als würde sie in die Zeit vor ihrer Ehe zurückversetzt werden, zurück zu ihrem Mädchennamen und dem damaligen Lebensgefühl. Schon ein kurzer Spaziergang alleine mit dem Hund reiche aus, um den Wunsch der Rückkehr nach Hause zu wecken.
Für sie steht fest: «Mit nichts würde ich das jemals eintauschen», denn dieses starke Nähebedürfnis sei kein Makel, sondern der ultimative Beweis ihrer Liebe. Aber natürlich wisse sie auch, dass es sich wahnsinnig kitschig anhöre.
Moderatorin Weippert reagiert im Gespräch zwiegespalten. Einerseits finde sie diese Hingabe romantisch, andererseits mache ihr eine solche Bindung an einen Partner auch Angst. Vanessa Mai begegnet dieser Skepsis jedoch gelassen und ist überzeugt: «Wenn der Richtige kommt, dann ist es weg.»
Die Angst vor dem Verlust
Auch die Kehrseite einer so tiefen Bindung kommt zur Sprache. Auf die Frage Weipperts nach Verlustängsten offenbart die Sängerin, dass es ihr Wunsch sei, «sofort an gebrochenem Herzen umzufallen», falls ihrem Ehemann jemals etwas passieren würde. Schon der blosse Gedanke, eines Morgens ohne ihn aufzuwachen, treibe ihr manchmal Tränen in die Augen.
Der Verlust eines geliebten Menschen teile das Dasein unweigerlich in ein Vorher und Nachher. Deshalb appelliert sie eindringlich an die Zuhörerschaft, die gemeinsame Zeit mit den Liebsten voll auszukosten und sie nicht an negative Gedanken zu verschwenden.