Lebensbedrohliche Situation
Darum lebt Shakra-Sänger Mark Fox heute abstinent

Mit der Seeländer Rock-Band Shakra ist Mark Fox gerade wieder auf Tournee im In- und Ausland. Dazwischen entspannt er bei langen Waldspaziergängen mit seinen drei treuen Hunden.
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Shakra-Sänger Mark Fox bekommt so viele Medienanfragen wie noch nie.
Foto: X/ShakraBand

Darum gehts

  • Mark Fox tourt mit Shakra
  • In Pieterlen geben ihm Partnerin, Tochter und Hunde Ruhe
  • Nach alkoholbedingter Pankreatitis lebt er abstinent
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Andrea Butorin
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Ein Hardrocker und seine Hunde? Da denkt man unweigerlich an grosse, furchteinflössende Tiere. Doch die drei Fellnasen, mit denen Shakra-Leadsänger Mark Fox (48) an seinem Wohnort Pieterlen BE beim Waldrand zum Spaziergang eintrifft, überraschen: Nur gerade Sky, eine 13 Jahre alte Border-Collie-Husky-Mischung, ist als gross einzustufen. Die graue Havaneser-Seniorin Amy (14) ist die kleinste der Runde. Kaum grösser ist Athena, eine Mischlingshündin aus ­Rumänien, die ein Bein einbüssen musste und ungefähr neun Jahre alt ist.

«Ich war immer ein Hundemensch», sagt der Musiker, der bürgerlich Markus Fuchs heisst und neben seinem Rocker­leben als Grafiker und Webdesigner arbeitet. Sein Leben ist in diesen Tagen ziemlich turbulent: Das neue Shakra-Album «Just Live Loud!» stieg direkt auf Platz 1 der Schweizer Albumcharts ein. Jetzt ist die Band damit auf Tournee. «Wir hatten noch nie so eine grosse Nachfrage nach Interviews und Auftritten wie jetzt», freut sich der Sänger und Texter.

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Umso wichtiger sind ihm die besinn­lichen Momente im Wald mit seinen ­Hunden. Oft ist auch die bald drei Jahre alte Tochter von Mark Fox und seiner ­Partnerin dabei. «Sie ist ein absolutes Wunschkind», sagt er glücklich, «wir hatten schon nicht mehr damit gerechnet, dass es klappt.» Das Leben mit Kleinkind und drei Hunden funktioniere sehr gut: «Meine Tochter weiss ganz genau, was es bei den Tieren leiden mag.»

Ein Lied für die Tochter geschrieben

Auch, dass der Papi ein Rockstar ist, nimmt das Mädchen langsam wahr. Es war eine der ersten Hörerinnen des neuesten ­Shakra-Albums und war sogar schon bei einem Konzert dabei. Für seine Tochter hat Mark Fox den Text zur Ballade «High Above the Storm» geschrieben. «Darin ­singe ich, dass ich in jedem Sturm für sie da sein werde. Dieses Versprechen ist natür­lich eine grosse Verantwortung.» Als Papi möchte er für seine Tochter jederzeit eine Bezugsperson sein. Es sei aber wichtig, dass man junge Leute ihre eigenen Erfah­rungen machen lasse.

Er selber hat in seinem Leben schon zahlreiche Erfahrungen gemacht, nicht nur gute. 2018 erlitt er aufgrund von zu viel Alkoholkonsum eine lebensbedrohliche Bauchspeicheldrüsenentzündung. Seither lebt er abstinent und achtet auf seine Gesundheit. Er sagt: «Mir geht es gut!»

Mark Fox ist seit 2003 Leadsänger der Hardrock-Band Shakra. Ihr neuestes Album heisst «Just Live Loud!».
Foto: X/ShakraBand

Glücklich ist er auch in seiner Beziehung. Mit seiner Partnerin, die keine öffent­liche Person sein möchte, ist er seit bald zehn Jahren zusammen. «Wir kennen uns aber schon viel länger. Sie war eine Klasse unter mir an derselben Schule, ­danach verloren wir uns aus den Augen», sagt Mark Fox. Nachdem seine Ehe ­gescheitert war, trafen sie sich zufällig vor ihrem Arbeitsort und tauschten Nummern aus, bald wurden sie ein Paar.

Im Moment müssen Freundin und Tochter vermehrt auf Mark Fox verzichten. Später, wenn seine Tochter grösser ist, würde er sie gern vermehrt mit auf Tour nehmen. «Sofern sie das möchte», fügt er an. Seit 2003 ist er Leadsänger bei Shakra. Der Streit, der dazu führte, dass Fox sechs Jahre lang auf eigenen Pfaden musizierte, ist längst begraben. Jetzt freut er sich, wieder mit der Band auf Europatour zu gehen. Fast etwas beschämt verrät er, was er mit Shakra gern einmal erleben möchte: «Eine Rock-Cruise in der Karibik wäre der ­Hammer! Denn ich liebe heisses Wetter, und ich ­liebe Kreuzfahrten.»

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