Darum gehts
- Kandidaten bei «Wer wird Millionär?» scheitern an komplizierter Tastaturfrage
- Moderator Jauch: «Das weiss doch keine Sau!» Kritik an der Redaktion
- Giuseppe Russo gewinnt mit 2,14 Sekunden und erreicht den Ratestuhl
Schon die erste Frage bei «Wer wird Millionär?» bringt die Kandidaten am Montagabend ins Schwitzen. Doch diesmal scheitern sie nicht an einer kniffligen Wissensfrage – sondern an ihrer eigenen Tastatur.
«Drücken Sie Shift und nutzen Sie auf einer klassischen deutschen Computertastatur die Zeichen über 5, 6, 0 und ß!» Zur Erklärung: Auf der deutschen Tastatur ist das scharfe «S» neben der 0.
Schon die Formulierung der Frage sorgt für ratlose Gesichter. Nicht nur unter den Teilnehmern, sondern auch bei Moderator Günther Jauch (70). Anstatt die Aufgabe zu verstehen und möglichst schnell zu lösen, herrscht Schweigen im Walde.
Günther Jauch ahnt Böses
Jauch ahnt schon beim Vorlesen, dass das schwierig werden könnte. «Das kann nicht sein. Leute, das kriegt doch niemand hin», kommentiert der Moderator. «Das weiss doch keine Sau!», ruft er aus. Sein Eindruck bestätigt sich. Die Sekunden laufen herunter, doch auf dem Bildschirm leuchtet kein einziges Namensfeld grün. Niemand schafft es, die richtige Antwort einzugeben.
Die Lösung ist übrigens genau das, was man mit den entsprechenden Tasten erhält: %, &, = und ?. Auf einer klassischen deutschen Tastatur liegen diese Zeichen über den Tasten 5, 6, 0 und ß.
Plötzlich geht es doch ganz einfach
Weil damit niemand weiterkommt, muss nach einer Schelte an die Redaktion eine Ersatzfrage her. Und die ist plötzlich kinderleicht: «Eins, zwei, drei, vier, Eckstein ...» – wie geht es weiter? Gesucht sind die vier Wörter aus dem bekannten Kinderreim: «Alles muss versteckt sein.»
Diesmal geht alles ganz schnell. Gleich mehrere Kandidaten tippen die richtige Reihenfolge ein. Jauch spricht von einer «Kaskade der richtigen Antworten». Doch am Ende zählt die Geschwindigkeit. Giuseppe Russo (38) ist mit gerade einmal 2,14 Sekunden am schnellsten. Damit darf er auf dem begehrten Ratestuhl Platz nehmen – und bekommt die Chance, um den grossen Gewinn zu spielen.
Schon im Januar nervte Jauch sich an komplizierter Frage
Es ist nicht das erste Mal, dass Günther Jauch sich über eine besonders komplizierte Auswahlfrage aufregt. Im Januar 2026 lautete die Frage während der «3-Millionen-Woche»: «Gehen Sie als Kuh, Hündin, Sau und Ente in den folgenden Begriffen buchstäblich auf Partnersuche: Meerestiere, Blutsbrüder, Leberkäse, Winterpelz.»
Gesucht waren darin die Tierbezeichnungen Stier, Rüde, Eber und Erpel. Die Kandidaten sollten die Begriffe erkennen und den vier Antwortmöglichkeiten zuordnen – innerhalb von nur 20 Sekunden. Niemand schaffte es.
Jauch war darüber deutlich verärgert und drohte mit Sendungsabbruch, sollte noch einmal eine solche Frage kommen.