Eklat in Kretschmers Sendung
Kandidatin lässt sich bei «Shopping Queen» Botox spritzen

Eigentlich soll Melanie nach den perfekten Herbststiefeln gucken. Doch die Kandidatin bei «Shopping Queen» hat anderes vor und lässt sich kurzerhand vom übrig gebliebenen Geld Botulinumtoxin – im Volksmund besser unter dem Markennamen Botox bekannt – spritzen. Das hat Konsequenzen.
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In der Sendung «Shopping Queen» kommt es zu einer unangenehmen Premiere.
Foto: imago/Future Image

Darum gehts

  • Bei «Shopping Queen» in Münster soll Kandidatin Melanie passende Schuhe für einen Herbstspaziergang finden
  • Nach Schuhen für 250 Euro liess sie sich in einer Arztpraxis kurz Botox für 50 Euro spritzen
  • Guido Maria Kretschmer ist entsetzt von dieser Aktion und zieht Konsequenzen
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Silja AndersRedaktorin People

Guido Maria Kretschmer (61) hatte sich eigentlich auf diese Folge seiner Sendung «Shopping Queen» gefreut, denn schliesslich wurde in seiner Heimatstadt Münster eingekauft. Doch es kam zu einer unangenehmen Premiere: Erstmals vergibt der Modedesigner an eine Kandidatin null Punkte. Allerdings ist nicht unbedingt das Outfit daran schuld.

Melanie (39) soll, wie ihre Mitstreiterinnen auch, den perfekten Schuh für einen Herbstspaziergang finden. Dabei kommt es noch zu einem peinlichen Moment, als sie auf ihren Ex-Mann trifft, dem sie, wie Kretschmer vermutet, zweieinhalb Jahre nach der Beziehung immer noch hinterhertrauert – obwohl Melanie natürlich etwas ganz anderes sagt.

Erst der Schuh, dann die Spritze

Den für sie perfekten Schuh findet sie dann trotzdem noch und gibt dafür glatt die Hälfte des zur Verfügung gestellten Budgets von 500 Euro aus. Anstatt nun also nach dem passenden Outfit für die Stiefeletten zu suchen, biegt Melanie in eine Arztpraxis ab. Nein, ihr fehlt nichts – ausser nach wie vor die Kleidung zum Motto. Die 39-Jährige möchte sich kurzerhand auf Kosten des Senders ein Nervengift gegen ihre Zornesfalte unterspritzen lassen. Guido Maria Kretschmer kann kaum glauben, was er da mit ansehen muss und sagt völlig perplex: «Also, ich sag dir, wenn die sich jetzt original Botox spritzen lässt, dann kriegt die von mir zur Strafe fünf Punkte abgezogen! Das sage ich dir. Fünf Punkte, weil ich das lächerlich finde. Ich finde das absolut lächerlich.»

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«Nicht die Message, die ich will»

Als es wenige Tage später für die Kandidatinnen nach Berlin zur finalen Bewertung durch den Gastgeber geht, macht Kretschmer seine Drohung tatsächlich wahr. Es gibt jedoch nicht einfach nur fünf Punkte Abzug für Melanie, sondern der Designer entscheidet sich dazu, ihr keinen einzigen Punkt zu geben. «Du bist eine Kandidatin, die wird mir ewig in Erinnerung bleiben, weil ich glaube, dass du mehrere Sachen ändern müsstest, wenn ich das mal so sagen darf», erklärt er Melanie. Dann kommt er zum grossen Kritikpunkt: «Du hast was gemacht, was mir total missfallen hat. Du bist losgegangen, hast dir einen teuren Schuh gekauft, der wirklich toll ist, dann gehst du los und lässt dich für 50 Euro botoxen. Das ist eine Message, die ich nicht will, weil ich will, dass man shoppen geht und sich amüsiert und nicht zu einem Arzt mit einem Kittel geht und sich spritzen lässt, anstatt zu denken: Hallo, jetzt ist das Geld irgendwie da und ich kauf mir was und tu mir was Gutes.» Sie sei die erste Kandidatin, der er null Punkte geben würde, «nicht, weil der Look schlecht war, sondern weil ich das nicht will». Die Leistung von Melanie sei für Kretschmer zunichte gemacht worden «mit dieser Aktion».

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Die Fans loben die Entscheidung des Modedesigners. «Immerhin mal eine Sendung, in der es auch für ‹Fehlverhalten› Konsequenzen gibt!», schreibt ein User auf Social Media.

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