Nach schwerer Krankheit ist der deutsche Fernseh- und Theaterschauspieler Achim Wolff am Dienstag, den 7. Juli, verstorben. Seinen Tod bestätigt nun seine Ehefrau, die Schauspielerin Rita Feldmeier (72).
Auch seine Künstleragentur «60plus» hat die traurige Nachricht auf Instagram verkündet. Sie verabschiedet sich von dem Künstler, der für mehr als 100 Kinofilme und TV-Produktionen vor der Kamera stand. An welcher Krankheit der 87-Jährige verstarb, ist vorerst nicht bekannt.
Er prägte die Fernseh- und Theaterlandschaft
Mit Achim Wolff verliert die deutsche Fernseh- und Theaterszene einen prägenden Künstler. Der in Berlin geborene Schauspieler absolvierte sein Studium in Babelsberg und spielte später an vielen namhaften Häusern, darunter dem Friedrichstadtpalast und dem Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Neben seiner Theaterarbeit war Wolff auch aus dem Fernsehen bekannt.
Insbesondere durch seine Rolle als Rudi Reschke in der beliebten «Salto»-Reihe des «ZDF» lernten ihn viele Zuschauer in den 1990er-Jahren kennen und lieben. Sein Leinwanddebüt feierte er in den 1960er-Jahren mit dem Kinofilm «Die Liebe und der Co-Pilot».
Im deutschen Kinderkanal «KIKA» verkörperte Wolff von 2005 bis 2012 den Weihnachtsmann in der Serie «Beutolomäus». Zuletzt stand er 2025 gemeinsam mit seiner Frau Rita Feldmeier in der Neuauflage des DDR-Klassikers «Maxe Baumann» im Sommertheater der Beelitzer Festspiele auf der Bühne.