Darum gehts
- Frau schiesst mit Sturmgewehr auf Rihannas Villa in Beverly Hills
- Täterin Ivanna Ortiz feuerte 7 bis 9 Schüsse aus Tesla ab
- Kaution auf 10 Mio. Dollar (7,7 Mio. Franken) festgesetzt
Am Sonntagnachmittag kam es zu einem dramatischen Vorfall in Beverly Hills: Eine Frau eröffnete mit einem Sturmgewehr das Feuer auf die Villa von Superstar Rihanna (38). Die Sängerin, ihr Partner A$AP Rocky (37) und ihre drei Kinder waren im Haus, blieben jedoch unverletzt. Die Polizei konnte die mutmassliche Täterin, Ivanna Lisette Ortiz (35), verhaften. Das berichten US-Medien, darunter NBC News.
Ortiz, eine ausgebildete Sprachtherapeutin, soll laut Los Angeles Police Department sieben bis neun Schüsse aus einem Tesla abgefeuert haben, der vor dem Anwesen parkiert war. Mindestens vier Kugeln trafen das Eingangstor. Anschliessend floh Ortiz, wurde jedoch später gefasst. Ihre Kaution wurde auf 10 Millionen Dollar (rund 7,7 Millionen Franken) festgesetzt, wie «NBC News» berichtet. Das Los Angeles Police Department verhaftete Ortiz laut Sky News wegen des Verdachts des versuchten Mordes.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Am 28. Februar hatte Ortiz auf Facebook einen kryptischen Post veröffentlicht, in dem sie Rihanna direkt markierte: «Sags mir direkt, anstatt herumzuschleichen, als würdest du mit mir reden, obwohl ich gar nicht da bin.» Laut «New York Post» tritt Ortiz online als Bibel-Influencerin auf. «Page Six» beschreibt sie als «gestörte Frau».
Hatte bereits zuvor Ärger mit der Polizei
Es ist nicht das erste Mal, dass Ortiz mit dem Gesetz in Konflikt kommt. Laut der «LA Times» wurde sie bereits 2023 in Florida verhaftet, nachdem sie ihren Mann vor ihrem Kind bedroht hatte. Auch war sie 2013 in einen Insolvenzfall verwickelt und wurde 2021 wegen rücksichtslosen Fahrens angeklagt.
Rihanna, die zu den erfolgreichsten Musikerinnen der Welt zählt, lebt mit ihrer Familie in der Villa in Beverly Hills. Sie und ihr Partner A$AP Rocky haben drei Kinder: RZA Athelston (3), Riot Rose (2) und Rocki Irish (6 Monate). Trotz des Schreckens blieben alle unverletzt, wie US-Medien nach dem Vorfall berichteten. Die Ermittlungen laufen weiter.