«Morgens auf den See schauen»
Fiat-Erbe heimlich in die Schweiz gezogen

Fiat-Erbe Lapo Elkann lebt jetzt in Luzern. In einem Interview spricht der Designer über seine bewegte Vergangenheit und den Neuanfang in der Schweiz.
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Ist in die Schweiz gezogen: Fiat-Erbe Lapo Elkann.
Foto: Getty Images for amfAR

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lapo Elkann, Fiat-Erbe, zog nach Luzern wegen Sicherheit und Lebensqualität
  • Er lebt mit Frau und Hund in einem Haus am Vierwaldstättersee
  • Der Fiat 500, an dem er mitwirkte, ist Bestseller der Marke
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Fynn MüllerPeople-Redaktor

Lapo Elkann, Enkel des legendären Fiat-Patriarchen Gianni Agnelli, hat sich in Luzern niedergelassen. Im Gespräch mit der Zeitung «Schweiz am Wochenende» erzählt der italienische Designer und Spross der wohl berühmtesten Industriellenfamilie Italiens von seiner neuen Heimat.

Nach Stationen in Metropolen wie Mailand, Paris und New York hat sich Elkann für die Ruhe und Sicherheit der Schweiz entschieden. «Die Welt ist kompliziert geworden, geprägt von Unsicherheit. Die Schweiz bietet Sicherheit, Lebensqualität und liegt im Herzen Europas», sagt er.

Seine Wahl fiel auf Luzern, eine Stadt, die ihn mit ihrer Landschaft und kreativen Gemeinschaft überzeugt hat. Elkann, der als Lieblingsenkel von Gianni Agnelli galt, hat keine Führungsrolle in der von seinem Bruder John geleiteten Stellantis-Gruppe inne, ist aber nach wie vor leidenschaftlicher Auto-Fan. «Ich habe bei Fiat mit wenig Budget einige der besten Ideen mitentwickelt, wie den Fiat 500, das meistverkaufte Modell der Marke», erzählt er.

Als Kind oft in der Schweiz

Die Schweiz kennt er schon lange. Als Kind verbrachte er viel Zeit bei seiner Grossmutter in St. Moritz, wo sie Feste veranstaltete und er sich als Clown verkleidete. Nun lebt er mit seiner Frau und Bernhardiner «Everest» in einem Neubauhaus mit Blick auf den Vierwaldstättersee. «Morgens Kaffee trinken und dabei auf den See und die Berge schauen – viel angenehmer als in New York!», schwärmt er.

Sein Leben war nicht immer so ruhig. Partys, Drogen und rechtliche Probleme bestimmten einst seinen Alltag. «Das Leben kommt manchmal in grossen Wellen, wie in Nazaré; manchmal ist es ruhig, wie der Vierwaldstättersee. Die Schönheit liegt im Fortschritt, nicht in der Perfektion», erklärt Elkann.

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