Darum gehts
- Klaus Kinski starb 1991 mit 65 an einem Herzinfarkt
- Sein Sterbebett in Lagunitas steht für Übernachtungen zur Verfügung
- Auch Sterbeort von John Belush kann gemietet werden
Grusel-Fans aufgepasst: Halloween steht vor der Tür, Zeit also, schon einmal die unheimlichste Nacht des Jahres zu planen. Wie wäre es da mit einer schaurigen Übernachtung? Die bietet Schauspieler Klaus Kinski (1926–1991) höchstpersönlich.
Der legendäre Choleriker ist zwar bereits seit 35 Jahren tot – das heisst allerdings nicht, dass er Leuten keinen Schauer mehr über den Rücken jagen kann. Denn wer möchte, kann tatsächlich in dem Bett übernachten, in dem Klaus Kinski mit 65 Jahren durch einen Herzinfarkt ums Leben kam.
Blockhütte im Wald und Geldprobleme
In einer abgeschiedenen Blockhütte in Kalifornien lebte Klaus Kinski während seiner letzten Lebensjahre zurückgezogen. Zwei Tage vor seinem Ableben soll er laut «Bild» seiner damaligen Agentin ein Fax geschickt haben mit einer klaren Ansage: «Ich brauche Geld, Geld, Geld!!!» Kurz darauf war der Schauspieler tot.
Die Blockhütte steht noch – und auch das Bett, in dem Kinski seinen letzten Atemzug tat. In den Wäldern von Lagunitas in Kalifornien liegt das 16 Hektar grosse Anwesen mit der Hütte aus Holz und Stein idyllisch am Ende einer holprigen Landstrasse. Nach Kinskis Tod übernahm sein Nachbar Chuck Ford das kleine Blockhaus und vermietet es inzwischen an Gäste als Ferienunterkunft – für 255 Dollar pro Nacht. Wer also an Halloween vom Geist Kinskis heimgesucht werden möchte, weiss, wo er oder sie den nächsten Trip bucht.
Weitere schaurige Übernachtungsmöglichkeiten
Wer mit Deutschlands bekanntestem Schreihals nicht viel anfangen kann, hat auch andere Möglichkeiten, von den Geistern toter Stars heimgesucht zu werden. Schauspieler John Belushi (1949–1982) starb im Bungalow 3 des Chateau Marmont an einer Überdosis. Gäste können bis heute in dem Zimmer übernachten. Auch das Beverly Hilton steht noch. Dort starb 2012 Whitney Houston (1963–2012) in ihrer Suite. Allerdings ist nicht genau bekannt, um welches Zimmer es sich damals handelte.
Eine der bekanntesten Grusel-Unterkünfte dürfte das Haus von Lizzie Borden (1860–1927) sein. Borden war an sich keine berühmte Persönlichkeit, wurde jedoch durch den mutmasslichen Mord an ihren Eltern weltbekannt, von dem sie freigesprochen wurde. Bis heute scheiden sich die Geister, ob sie schuldig war oder nicht. Der Tatort ist heute eine beliebte Touristenattraktion und Unterkunft. Im Zimmer, in dem Bordens Stiefmutter ermordet wurde, kann man bis heute übernachten.