Darum gehts
- Kelly Clarkson kritisiert einen New Yorker Kunstladen
- Eigenen Angaben nach habe man ihr statt einer Beratung nur das Gefühl gegeben, sich die Ware nicht leisten zu können
- Auch andere Promis erlebten bereits ähnliches
«Because of You»-Interpretin Kelly Clarkson (44) macht ihrem Ärger über den New Yorker Laden «Art of Play» in den sozialen Medien Luft. Eigenen Angaben zufolge war die Sängerin extra angereist, um vor Ort einige Objekte zu erwerben, sei jedoch wie Julia Roberts’ legendäre Figur in «Pretty Woman» behandelt worden.
Das Personal habe fälschlicherweise angenommen, sie könne sich das Objekt ihrer Wahl – ein mechanischer Singvogel namens Molly – nicht leisten. «Man sagte mir, man könne etwas Vergleichbares für mich finden», schilderte die Künstlerin den Vorfall.
Zum Verkauf oder nicht, das ist hier die Frage
Nach der öffentlichen Kritik reagierte das Geschäft, das nebenbei Zaubershows veranstaltet, mit einer Stellungnahme. Die Verantwortlichen bedauerten den negativen Eindruck, den die 44-Jährige gewonnen hatte, betonten jedoch, dass das betreffende Objekt gar nicht zum Verkauf gestanden habe.
Clarkson wies diese Darstellung umgehend zurück. In einer Instagram-Story warf sie dem Geschäft vor, Tatsachen zu verdrehen und das unhöfliche Verhalten des Personals nachträglich beschönigen zu wollen. Als Beleg veröffentlichte die Sängerin eine weitere Story mit einem Foto des Kunstobjekts, auf dem ein Preisschild über 15'000 US-Dollar zu sehen war. «Ihr seid nicht nur unhöflich, sondern auch Lügner», lautete ihr deutliches Fazit.
Clarkson betonte auch, wie wichtig ihr die Unterstützung kleiner Unternehmen sei. Das bedeute jedoch nicht, dass diese sich schlechtes Verhalten erlauben könnten. «Es ist nicht so schwer, nett zu sein. Der Laden ist echt cool. Ihr seid es leider nicht», fasste sie ihre Kritik zusammen.
Nicht das erste Mal
Der Vorfall weckt Erinnerungen an ein Ereignis aus dem Jahr 2013, das weltweit für Schlagzeilen sorgte: Die US-Medienunternehmerin Oprah Winfrey (72) wollte damals in einer Zürcher Luxusboutique eine Handtasche aus Krokodilleder betrachten. Die Verkäuferin weigerte sich jedoch, das Ausstellungsstück aus dem Regal zu nehmen, das Modell sei zu teuer. Auch hier sprach die Inhaberin im Nachgang von einem Missverständnis.
Noch weiter ging ein Vorfall um die Sängerin SZA (36) im Jahr 2019. In einer Filiale der Kosmetikkette Sephora veranlasste eine Mitarbeiterin den Sicherheitsdienst dazu, die Künstlerin zu überprüfen, aus der Befürchtung heraus, sie könnte Ladendiebstahl begehen.