Judi Dench enthüllt kuriose Geschichte
Britischer Geheimdienst findet ihr Haus nicht

Dame Judi Dench erzählt gegenüber BBC von einem kuriosen MI6-Vorfall und gibt ein beunruhigendes Update bezüglich ihrer schwindenden Sehkraft und deren Folgen.
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Über zwei Jahrzehnte hinweg verkörperte Judi Dench die MI6-Chefin «M» von James Bond.
Foto: RMS

Darum gehts

  • Judi Dench erzählt von einem MI6-Mittagessen, zu dem sie wegen des Fahrers verspätet erschien
  • Dench sagt wegen ihrer Makuladegeneration, sie könne nicht mehr auf Bühnen stehen, filmen oder lesen
  • Trotz Sehproblemen bewirbt Dench ihre Memoiren und setzt laut Bericht auf KI-Brillen von Ray-Ban
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Saskia SchärRedaktorin People

Judi Dench (91) spielte von 1995 bis 2012 M, die MI6-Chefin von «James Bond». Sie war dank ihres Cameo-Auftritts 2015 in «Spectre» somit in mehr Filmen zu sehen als mancher Bond-Darsteller selbst. Nun erinnert sich die Schauspielerin gegenüber BBC an eine Geschichte mit dem echten britischen Geheimdienst MI6 zurück, von dem sie einst infolge ihrer Rolle zum Mittagessen eingeladen wurde.

Als sie sich erkundigte, wo ihr Fahrer sie aussteigen lassen könne, hiess es nur «wir schicken ihnen ein Auto vorbei, wir kommen und holen sie ab.» Das verlief dann allerdings nicht wie geplant, die Schauspielerin erschien 20 Minuten zu spät und entschuldigte sich mit den folgenden Worten: «Es tut mir leid, dass ich so spät dran bin, weil ihr Chauffeur mein Haus nicht finden konnte.» In welchem Jahr es zu dem kuriosen Vorfall gekommen war, ist nicht bekannt.

«Ich kann keine Filme mehr drehen»

Nebst der lustigen Anekdote kam die Oscarpreisträgerin auch auf ernstere Themen zu sprechen. So kämpft sie seit Jahren gegen ihr schwindendes Augenlicht und gibt ein trauriges Update: «Ich kann nicht mehr auf der Bühne stehen. Ich kann keine Theaterstücke mehr spielen. Ich kann keine Filme mehr drehen. Ich kann nicht mehr lesen.»

2012 machte die Oscarpreisträgerin ihre altersbedingte Makuladegeneration (AMD) öffentlich. Sie erkennt auch Gesichter kaum noch, weshalb es bereits zu peinlichen Begegnungen gekommen sei. So könne es vorkommen, dass sie auf die falschen Leute zugehe «und sie fast umarme», bevor sie ihren Irrtum bemerke. Dem Altern kann die Schauspielerin nichts abgewinnen, nennt es «Müll».

Wie die «Daily Mail» bereits im Mai berichtete, soll die Schauspielerin wegen ihrer kaum mehr vorhandenen Sehkraft nun auf KI setzen, konkret auf die Meta-Glasses von Ray-Ban. Mittels der in der Brille eingebauten Kamera werden Wörter erkannt und der Trägerin diskret via Audio vorgelesen.

Mit Kollege auf Tour

Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme ist die im Dezember 92 Jahre alt werdende Dench weiterhin aktiv. Ihre Memoiren «Is It Too Late to Make a Run for It?» (Deutsch: «Ist es zu spät, um noch einen Versuch zu wagen?»), hat sie dieser Tage veröffentlicht und befindet sich damit gemeinsam mit ihrem Berufskollegen Brendan O'Hea auf Promo-Tour in England.

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