Für einen «besseren Abschied»
Kehrt Johnny Depp tatsächlich als Jack Sparrow zurück?

Produzent Jerry Bruckheimer sprach zuletzt von einer möglichen Rückkehr von Johnny Depp in «Fluch der Karibik». Nun signalisierte auch der Star, dass er sich ein Comeback als Captain Jack Sparrow vorstellen könne – unter gewissen Bedingungen.
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Kehrt Johnny Depp tatsächlich mit seiner Paraderolle Captain Jack Sparrow zurück?
Foto: imago images / United Archives

Darum gehts

  • Johnny Depp kann sich eine Rückkehr als Jack Sparrow unter gewissen Bedingungen vorstellen
  • Depp will Jack Sparrow einen besseren Abschied geben, Teil fünf kam 2017 bei der Kritik schlecht an
  • Produzent Jerry Bruckheimer spricht mit Depp und arbeitet an einem Drehbuch für die Reihe weiter

Was vor acht Jahren noch undenkbar gewesen wäre, liegt nun tatsächlich im Bereich des Möglichen: Eine Rückkehr von Johnny Depp (63) als Captain Jack Sparrow in «Fluch der Karibik». «Wenn in Bezug darauf, wie das ‹Pirates›-Franchise seinen Abschluss finden wird, alles genau so läuft, wie es laufen soll ... dann ist das Einzige, woran ich wirklich beteiligt sein möchte, ihm einen besseren Abschied zu bereiten», sagte der Schauspieler in einem Interview mit «Entertainment Tonight».

Mit dem «besseren Abschied» könnte sich Johnny Depp auf «Pirates of the Caribbean: Salazars Rache» beziehen. Der fünfte und bisher letzte Teil der Reihe kam 2017 weder beim Publikum noch bei der Kritik gut an.

Schloss Disney-Zusammenarbeit vor vier Jahren noch kategorisch aus

Danach deutete sich durch den Skandal-Prozess mit seiner Ex–Frau Amber Heard (40) das Ende der Piraten-Saga an, zumindest mit Johnny Depp. Heard hatte 2018 in einem Zeitungsartikel der «Washington Post» über häusliche Gewalt berichtet. Auch wenn sie Depps Namen nie direkt nannte, war allen klar, gegen wen sich die Vorwürfe richteten. Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des Artikels liess Disney Depp fallen, was er dem Konzern sehr übel nahm.

2022 standen sich Depp und Heard in einem Gerichtsverfahren gegenüber, der Schauspieler warf seiner Ex-Frau Verleumdung vor. Depp bekam in allen drei Klagepunkten Recht, doch sein Ruf war beschädigt.

Während der Verhandlung wurde der Schauspieler mit einer von ihm getätigten Aussage konfrontiert, die eine Rückkehr als Jack Sparrow ausschloss. «Wenn Disney mit 300 Millionen Dollar und einer Million Alpakas auf Sie zukommen würde, gäbe es nichts auf der Welt, was Sie dazu bewegen könnte, wieder mit Disney an einem ‹Fluch der Karibik›-Film zu arbeiten? Stimmt das?», wollte Ambers Anwalt damals wissen. Depp bejahte, weshalb die aktuellen Gespräche über einen weiteren «Fluch der Karibik»-Film eine kleine Sensation darstellen.

Ist auch Margot Robbie dabei?

Seit ein paar Jahren ist ein Reboot der «Fluch der Karibik»-Reihe im Gespräch. Daneben war ein Spin-off mit Margot Robbie (36) als Star geplant, aus dem aber aller Voraussicht nach nichts mehr wird.

«Fluch der Karibik»-Produzent Jerry Bruckheimer hatte im Sommer 2026 verraten, dass die Tür für Johnny Depp offen stehe. «Wir sprechen gerade mit Johnny, arbeiten an einem Drehbuch und hoffen, dass wir das Projekt umsetzen können», sagte er dem Branchenmagazin «Deadline».

Schon zuvor hatte Bruckheimer in den höchsten Tönen von Johnny Depp geschwärmt. «Ich liebe ihn. Er ist ein guter Freund. Er ist ein grossartiger Künstler und hat ein einzigartiges Aussehen», sagte der Star-Produzent einmal.

Der Schauspieler gibt das Kompliment nun zurück. «Ich würde morgen für alles mit Bruckheimer zusammenarbeiten. Es spielt keine Rolle ... wenn es Jerry ist, vertraue ich ihm. Uns verbindet eine tiefe Freundschaft», sagte er zu «Entertainment Tonight».

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