Darum gehts
- Jan Hofer verkauft bei HSE neu eigene Mode im Teleshopping
- Jörg Kachelmann verspottet den Ex-«Riverboat»-Kollegen auf X
- Beide moderierten von 1997 bis 2004 gemeinsam «Riverboat»
Jan Hofer (76) sitzt wieder vor der Kamera. Der einstige «Tagesschau»-Chefsprecher verkauft künftig seine eigene Modekollektion im Teleshopping. 35 Jahre lang präsentierte er die «Tagesschau» auf ARD, danach moderierte er bis 2024 «RTL Direkt».
Der Teleshopping-Job ist für Jan Hofer Neuland. «Live ist für mich nichts Neues. Live-Commerce schon», wird der Moderator in einer Mitteilung des Senders HSE zitiert.
Bei seinem früheren TV-Kollegen, dem Schweizer Wetterguru und Moderator Jörg Kachelmann (68), stösst diese Karriereentscheidung auf wenig Begeisterung. Im Gegenteil: Auf X stichelt er gegen Hofers neuen Job. «Dankbar, dass sich der schmierige Kollege für selten gewordene XS-Grössen einsetzt, bis hoffentlich nie der Tod ihn von einer Kamera scheiden möge.» Eine harte Spitze. Kachelmann spielt dabei auf Hofers Körpergrösse (1,72 Meter) an.
Sie moderierten acht Jahre Seite an Seite
Acht Jahre lang moderierten die beiden gemeinsam die MDR-Talksendung «Riverboat». Von 1997 bis 2004 standen sie zusammen vor der Kamera. Als sich Kachelmann 2022 von «Riverboat» verabschiedete, sparte er nicht mit Kritik an Kollegen, die auch im hohen Alter noch im Fernsehen aktiv bleiben. Im Gespräch mit der «Superillu» bezeichnete er Jan Hofer und Thomas Gottschalk als Beispiele dafür, was er selbst nicht tun wolle. «Ich finde die Hofers und Gottschalks dieser Welt unangenehm, deren Ego davon abhängt, dass sie in eine Kamera gucken können», so Kachelmann damals.
Während Kachelmann mittlerweile weitgehend das Rampenlicht meidet, bleibt Jan Hofer unermüdlich. Der Teleshopping-Job ist erst der Anfang. Im Februar 2027 will Hofer auf Deutschlandtournee gehen. Unter dem Titel «Guten Abend, meine Damen und Herren!» plant er einen Rückblick auf seine 50-jährige Medienkarriere. In seinen Vorträgen sollen Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Fake News im Fokus stehen.
Eine Blick-Anfrage bei Jörg Kachelmann blieb bis zur Veröffentlichung des Artikels unbeantwortet.