Darum gehts
- Rapperin Ikkimel provoziert im ZDF-«Morgenmagazin» mit ihrem Song «Fussballmänner»
- Anzügliche Texte und provokante Performance schockieren Publikum, inklusive Schulklasse
- Moderator entschuldigt sich, Auftritt polarisiert und sorgt online für Diskussionen
Rapperin Ikkimel (29) sorgt mit ihrem Auftritt im ZDF-«Morgenmagazin» für fassungslose Gesichter. Die Berliner Rapperin, die mit ihrem sexualisierten «Fotzenrap» provoziert, performt in der ZDF-Sendung ihren Song «Fussballmänner» – ein Lied mit sexuellen Anspielungen, das mit Sportklischees spielt.
Die Textzeilen wie «Latten-Kracher», «Mertes-Sucker» oder der Refrain «Fussballmänner, alles Penner» kommen beim familienfreundlichen TV-Publikum nicht gut an. Im Gegenteil: Viele der anwesenden Zuschauer, darunter eine Schulklasse, schämen sich, blicken verlegen auf den Boden. In einer Szene streckt Ikkimel ihren Hintern zu einem älteren Herrn aus dem Publikum. Er lacht. Gezwungenermassen. Eine andere Frau sitzt daneben und findet das nicht so lustig.
«Die Gesichter der Kinder sprechen Bände»
Selbst Ikkimel fallen die reservierten Reaktionen auf. Sie muss immer wieder lachen, während sie in Minirock und bauchfreiem Top ihren schlüpfrigen Song performt. Auch in den sozialen Medien wird ihr Auftritt schnell zum Thema. «Die Gesichter der Kinder vor Ort sprechen Bände – Begeisterung sieht definitiv anders aus. Peinliche Aktion», schreibt ein Nutzer auf X. Ein zweiter fragt sich: «Wer kam auf die Idee, dass Ikkimel im ZDF-‹Morgenmagazin› auftritt? Die Reaktionen sind so gut.»
Moderator Andreas Wunn (51) fühlt sich nach Ikkimels Auftritt gar verpflichtet, das TV-Publikum um Entschuldigung zu bitten. «Liebe Fussballmänner, nicht beleidigt sein. Das ist Provokation und Kunst und trifft gerade so richtig einen Nerv bei der Gen Z.»
Ikkimel selbst nimmt die Situation mit Humor. In ihrer Instagram-Story schreibt sie zum Auftritt lediglich: «Schnitt aus der Hölle.»