Selbst das Ehebett muss raus
Heino versteigert sein Hab und Gut

Lead: Bentley, Ehebett, Mammutknochen: Heino trennt sich von 1000 Stücken aus seinem Leben. Der Erlös geht an seinen Enkel Lennie.
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Versteigert sein Hab und Gut: Schlagersänger Heino.
Foto: Imago

Darum gehts

  • Heino versteigert bis 20. November rund 1000 Erinnerungen
  • Darunter sind Bentley, Ehebett, Schmuck und Bühnenkostüme
  • Der sechsstellige Erlös ist für seinen Enkel Lennie bestimmt
Fynn Müller von Schweizer Illustrierte
Fynn MüllerPeople-Redaktor

Alles muss raus! Schlagerlegende Heino (87) versteigert Erinnerungsstücke aus seinem aufregenden Leben. Seit dem 11. Oktober läuft eine grosse Online-Auktion, bei der Fans und Sammler auf einzigartige Exponate bieten können. Am 17. November kann man die Objekte in einer Halle in Klagenfurt besichtigen, bevor die Auktion am 20. November endet.

Die Sammlung umfasst Möbel, Schmuck, Instrumente, Bühnenkostüme und vieles mehr. Teuerstes Stück ist sein Bentley von 2012, Startgebot 25'000 Euro. Es war das letzte Auto, das er selbst gefahren ist.

Sogar sein Ehebett wird versteigert

Viele Erinnerungsstücke erzählen von Heinos verstorbener Ehefrau Hannelore (†82). Ihr enzianblaues BMW-Cabrio, ihre Hüte, ihre Elefantensammlung. Und das gemeinsame Ehebett, das es ab 2000 Euro zu kaufen gibt. Die Massanfertigung aus Venedig stand 20 Jahre in Florida. «Man kann also sagen, dass dieses Bett einiges erlebt hat», sagt Heino gegenüber «Bild».

Skurril wird es in der Aktion ebenfalls. Ein Mammutknochen kommt unter den Hammer, ebenso ein Jagdgewehr samt Antilopen-Trophäe. Erlegt hat sie Hannelore, die früher mit einem Grosswildjäger verheiratet war. Heinos Rocker-Stiefel gibt es ab 500 Euro, eine Flasche Rosé ab 1 Euro.

Der Abschied fällt dem Sänger sichtlich schwer. Beim Rundgang sagt er: «Wenn ich hier durch die Gänge gehe, ist das wie eine Zeitreise. Vieles ist mit Erinnerungen verbunden. Das war ja ein Teil unseres Lebens, von dem ich mich hier trenne. Aber bevor es irgendwo verstaubt, gebe ich es doch lieber an Menschen ab, die Freude daran haben.»

Sein Enkel bekommt den Erlös

Erwartet wird ein sechsstelliger Betrag. Und wohin fliesst das Geld? Heino hat dafür schon einen Plan: «Der Erlös ist für meinen Enkel Lennie vorgesehen.» Lennie (3) ist der Sohn seines Managers Helmut Werner (42), dessen Familie längst zu Heinos Wahlfamilie gehört.

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