VA Harald Schmidt fährt mit Auto zu Pocher ins TV-Studio
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Sendung aus dem Jahr 2008:Harald Schmidt fährt mit Auto zu Pocher ins TV-Studio

«Hab den einem geschenkt»
Harald Schmidt fährt jetzt Zug statt Jaguar

Vom Jaguar in den Zug: Harald Schmidt hat sein Auto verschenkt und nutzt nur noch den ÖV. Den ständigen Verspätungen der DB steht er gelassen gegenüber.
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Harald Schmidt hat kein Auto mehr und braucht auch keines mehr.
Foto: Keystone

Darum gehts

  • Harald Schmidt soll 20 Millionen Euro besitzen
  • Seinen Jaguar schenkte er wegen TÜV-Mängeln einem Bastler
  • Nun nutzt er ÖV; die Bahncard 100 gleicht dem GA
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Saskia SchärRedaktorin People

Entertainer Harald Schmidt (69) soll gemäss dem «Vermögen Magazin» 20 Millionen Euro auf der hohen Kante haben. Standesgemäss fuhr er in den vergangenen Jahre mit einem Jaguar, einem «Achtzylinder-Verbrenner, ein Traum» durch die Gegend. Doch damit ist jetzt Schluss: Er hat sein Auto nicht mehr.

«Ich hab' den einem Bastler geschenkt, weil der nicht mehr durch den TÜV zu kriegen war. Ich hätte das nochmal finanziert, aber es gingen jetzt so die Zipperlein los», so Schmidt zur Deutschen Presse-Agentur in Köln. Stattdessen setzt er jetzt komplett auf Bus und Bahn, hatte das Angebot auch in der Vergangenheit immer Rege genutzt. «Ich brauche kein Auto mehr, ich hab' kein Auto mehr.»

Das ÖV-Fahren kommt für den Satiriker zudem mit einem netten Nebeneffekt: «Das ist super interessant, weil da höre ich sehr viele Gespräche». Und apropos Gespräch: «Ich wünsche mir, dass mich mal ein Grüner angreift wegen meiner CO₂-Bilanz. Dann sage ich: ‹Junge, hier ist meine Bahncard!›» Er ist Besitzer einer Bahncard 100, was hierzulande dem GA gleichkommt. Daher würden ihn auch die ständigen Verspätungen der Bahn nicht stören, da er einfach immer umsteigen könne. «Ich ändere teilweise, während ich im Zug bin, die Route.»

Auto im Studio

Sein Jaguar Daimler V8 X308 war übrigens bereits mehrfach in seinen Sendungen zu sehen – so beispielsweise 2008. In jenem Jahr kaufte der indische Tata-Konzern die beiden britischen Traditionsmarken Jaguar und Land Rover vom US-Konzern Ford, was Schmidt gemeinsam mit Oliver Pocher in «Die Harald Schmidt Show» thematisierte. Dafür fuhr er mit seinem Schlitten gar direkt ins TV-Studio und witzelte, dass die nun in Indien gefertigten Autos nicht mehr wie anhin mit Wackeldackel, sondern künftig mit Wackelkuh auf der Hutablage daherkämen.

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