Darum gehts
- Judy Davis (70) drehte ihren ersten Film direkt nach der Schule
- 2002 musste ihr Mann versprechen, sie nicht zu bedrohen
- Davis spielt im Sterbehilfe-Drama «Butterfly Stroke», erscheint Herbst 2026
Ihren ersten Film drehte sie im selben Jahr, in dem sie die Schule beendete: Judy Davis (70) wusste schon früh, dass sie mal Schauspielerin werden will. Sie wuchs streng katholisch in Australien auf, wollte mit der zielstrebigen Erfüllung ihres Traums wohl auch ein bisschen der autoritären Familie entfliehen.
Ihr Theaterdebüt gab Judy an der Seite des späteren Action-Helden Mel Gibson (70), der ebenfalls Australier ist, in der Shakespeare-Tragödie «Romeo und Julia». Kurz darauf wurde sie fürs Kino entdeckt. Und noch vor ihrem 30. Geburtstag erhielt sie für das Drama «Reise nach Indien» (1984) ihre erste Oscar-Nominierung. Die zweite folgte für ihren fulminanten Auftritt in «Ehemänner und Ehefrauen» (1992) von Woody Allen (90).
Die Zusammenarbeit mit Allen trug weitere Früchte. So stand Davis noch in vier weiteren Werken des Regisseurs vor der Kamera. Sie drehte aber auch mit anderen legendären Filmemachern wie etwa Clint Eastwood (95).
Turbulente Ehe
Seit 1984 ist die bleiche Frau mit der hohen Stirn und der geheimnisvollen Aura mit ihrem Schauspiel-Kollegen Colin Friels (73) verheiratet, bekam mit ihm die Kinder Jack (39) und Charlotte (29). Doch das Glück war ihnen nicht immer hold. Nach einem heftigen Streit 2002 zeigte Judy Davis ihren Mann an, dieser musste dann vor Gericht das Versprechen abgeben, seine Frau nicht «tätlich anzugreifen, zu belästigen, drangsalieren oder zu bedrohen». Das Paar blieb trotzdem zusammen. Einige Jahre später erkrankte Friels an Bauchspeicheldrüsenkrebs und konnte lange Zeit nicht arbeiten.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Judy Davis hingegen ist bis heute noch oft im TV oder im Kino zu sehen. Im vergangenen Sommer weilte sie für die Dreharbeiten des Sterbehilfe-Dramas «Butterfly Stroke», das im Herbst 2026 veröffentlicht werden soll, in der Schweiz. «Ich war immer furchtbar schüchtern, daher hat die Schauspielerei mich dazu gezwungen, aus mir herauszukommen und grosszügiger zu werden», erklärt sie ihren anhaltenden Berufseifer. Ein Star wollte sie nie sein, ergänzt Davis. «Als solchen habe ich mich auch nie vermarktet.» Auch deswegen lebt sie noch heute abgelegen in Australien, weit weg von Hollywood.