Darum gehts
- Isabell Horn (42) lebt in offener Beziehung
- Das Paar sieht sich oft mit Vorurteilen und Kritik konfrontiert
- Tochter 2017 geboren, Sohn 2019: Stabiles Zuhause für Kinder
Schauspielerin Isabell Horn (42) ist seit zwölf Jahren mit ihrem Partner Jens Ackermann liiert. Die zweifachen Eltern führen mittlerweile eine offene Beziehung. Ein Beziehungsmodell, das bei den Instagram-Followern des ehemaligen «GZSZ»-Stars offenbar einige Fragen aufwirft. In ihrer Instagram-Story gibt Horn Einblicke in das gemeinsame Privatleben.
«Klingt aufregender, als es bei uns im Alltag tatsächlich ist», antwortet sie auf die Frage, wie die beiden ihre offene Beziehung gestalten. Das Beziehungsmodell würden sie «gar nicht so aktiv» ausleben. Der Grund: «Uns fehlt schlicht die Zeit.» Dennoch sei sie «grundsätzlich offen für neue Kapitel», schreibt Horn. Kinky-Partys etwa fänden sie beide «super spannend».
Auch über ihre sexuelle Orientierung spricht Horn ganz offen. Erfahrungen mit Frauen habe sie bislang zwar noch nicht gemacht, «aber ich fühle mich definitiv auch zu Frauen hingezogen», so die Schauspielerin.
Paar hat mit Vorurteilen zu kämpfen
Bereits vor rund einem Jahr hatte die 42-Jährige im Podcast «Alle meine Eltern - Der Real Talk mit Evelyn Weigert» öffentlich über die offene Beziehung mit Ackermann gesprochen. Die Idee dazu sei von ihr ausgegangen. Seitdem sieht sich das Paar immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert. In einem Instagram-Beitrag räumte Horn im April mit einigen davon auf. Sätze wie «Euch fehlt doch was», «Das hält eh nicht» oder «Am Ende wird einer verletzt» würden sie häufig hören.
Die Schauspielerin betonte damals, dass eine Öffnung keine Beziehung retten könne, wenn diese bereits zerbrochen sei. Bei ihr und Ackermann sei es jedoch keineswegs um einen «Rettungsversuch» gegangen. Vielmehr habe sich das Paar leise gefragt: «War das schon alles? Oder gibt es noch mehr Ehrlichkeit zwischen uns?» Sie hätten sich «mehr Tiefe» in ihrer Beziehung gewünscht.
Heute sprechen die beiden nach eigenen Angaben mehr und vor allem offener miteinander – auch dann, wenn es unangenehm wird. Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortung seien für sie dabei die entscheidenden Grundpfeiler.
Auch im Hinblick auf ihre beiden Kinder sieht das Paar keinen Anlass, sein Beziehungsmodell infrage zu stellen. «Die wachsen in einem stabilen Zuhause auf. Mit zwei Eltern, die sich lieben und respektieren. Das hat damit nichts zu tun», stellte Horn klar. Tochter Ella wurde 2017 geboren, Sohn Fritz kam 2019 zur Welt.
Auch für ihn ist Monogamie nichts
Geht es um alternative Beziehungsmodelle, kann auch der US-Komiker Nick Cannon ein Wörtchen mitreden. Er hat sich in der Vergangenheit mehrfach offen zu seinen unkonventionellen Vorstellungen von Liebe und Beziehungen geäussert. Seine ungewöhnliche Familienkonstellation macht dies besonders deutlich: Cannon ist Vater von zwölf Kindern mit sechs verschiedenen Frauen. Sohn Zen starb 2021 allerdings im Alter von fünf Monaten an einem Hirntumor.
Seine ältesten Kinder sind die Zwillinge Monroe und Moroccan (beide 15) aus seiner Ehe mit Mariah Carey. Die übrigen zehn Kinder hat Cannon mit fünf weiteren Frauen. Neun dieser zehn Kinder wurden zwischen 2020 und 2022 geboren.